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Bijlage I

DIPLOMATIEKE BRIEFWISSELING BETREFFENDE DEN OORLOG

Uit de Engelsche blauwboeketti'flSEscellaneous, No. 13, 1914. Presented to both Houses of Parliament bij Command 01 H& Majesty. October 1914).

No. ao.

a. Note presented by Herr von Below Saleske, German Minister at Brussels, to Monsieur Davignon, Belgian Minister for Foreign Af fairs.

Kaiserlich Deutsche Gesandtschaft in Belgien.

t-r x n r-j • « Brussel, den 2 August 1914.

(Tres Confidentie!)

Der Kaiserlichen Regierung h'egen zuverlassige Nachrichten vor über den beabsichtigten Aufmarsch französischer Streitkrafte an der Maas-Strecke Givet-Namur. Sie lassen keinen Zweifel über die Absicht Frankreichs, durch belgisches Gebiet gegen Deutschland vorzugehen.

Die Kaiserh'che Regierung kann sich der Besorgniss nicht erwehren, dass Belgien, trofz besten Willens, nicht im Stande sein wird, ohne Hülfe einen französischen Vormarsch mit so grosser Aussicht auf Erfolg abzuwehren, dass darin eine ausreichend^iSKcherheit gegen die Bedrohung Deutschlands gefunden werden kann. Es ist«ta Gebot der Selbsterhaltung für Deutschland, dem feindlichen Angriff zuvorzukommen. Mit dem grössten Bedauem würde es daher die deutsche Regierung erfüllen, wenn Belgien einen Akt der Feindsehgkeit gegen sich darin erblicken würde, dass die Massnahmen seiner Gegner Deutschland zwingen, zur Gegenwehr seinerseits belgisches Gebiet zu betreten.

Urn jede Missdeutung auszuschliessen, erklart die Kaiserliche Regierung das Folgende:

1. Deutschland beabsichtigt keinerlei Feindseligkeiten gegen Belgien. Ist Belgien gewillt, In dem bevorstehendem Kriege, Deutschland gegenübt* eine wohlwollende NeutraJitat einzunehmen, so verpflichtet sich die deutsche Regierung, beim Friedensschluss Besitzstand und Unabhangigkeit des Königsreichs in vollen' Umfang zu garantieren.

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