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fahren werden Jtt^&i&itlwibtflBÏcht an <U*l«nglischen Telegrannne, und nueidem Mobilmachungsbefehl in der Hand, den Wilhelm II soeben unterzeichnet kat, wird er enüassen/rdie anderen in einem Zustande vaüfeer VerWlTung zurüddassend. So kam es, dass aus rein militarischen Rucksichten die-Bfclscheidung über den Kriessausbruch fallen musste. Auf dem Wege vom Schloss zum Generalsöb wild sein Wagen von einem kaiserhchen Automobd emgeholt^gfoltke wird im Auftrag des Kaisers zuruckgerufen. Der Kaiser ist aufgeregter denn je. Er zeigt seinem Generalstabschef ein Telegramm aus EnglandTlr glaubt aus diesem Telegramm mit absoluter Gewissheit zu ersehen, dass der Konflikt auf den Osten beschrankt und dass England und Frankreich neutral bleiben werden. ,^muss"soschliesst er, „sofort ein Befehl an die Armee gelangen, im Westen mcht vorzugehen." Moltkes Antwort latttet, dass man eine Armee nicht der Altewiative von Befehl und GegenbefeM aussetaen könne. Da wandte sich der Kuiser, wahrend Moltke dakWi stand, an den Flügeladju^nte" vom Dienst und befahl ihm, sofort dem Kommando der 16. Drewon nach Tner den-Befehl:»ö'Ubermitteln, sie solte nicht in Luxemburg einmarschieren. Moltke beiubt «ch nach Haus. Erschüttert, weil er das grösste Unheil aus solchen Massnahmen erwartet, setzter sich an seinen Tisch. r% w *3r e' k?nne,in. dem Sinne des telephonischen Befehles des Kaisers keine Massnahmen für die Armee treffen. Dieser Befehl wird ihm von einem Adftrtaaten zur Unterschnft übeiferacht. Er verweigert die Unterschrift und sctuebt den Befehl zurück, Bis um li Uhr abends bleibt er m emem Zustand dumpfer Erschöpfung, trdtzdem er • ganz gesuft* von Karkbad rurückgekommen war. Um n

R?L,^IS.angeiautet-x^er Kaia* to«Seder nach ihm. Er begibt sich sofort auf das Scmosst. Wilhelm IL, der sich schon zur Ruhe begeben hatte, wirft einen Schlafrock ^ sagt: Alles hat sich geandert. Das Unheil ist im Aazft»> Der Kon^ von England hat soeben in einem neuen l elegramm erklart, dass er missverstanden worden sei und dass er weder in semem Namen noch in demjenigen Frankeer irgendeine Verpfhchtoög übemehmerir schhesst mit den Wottens }wi können Siemathen, was Sie wollen. Und nun beginnt der Krieg.

TRÜBE VORZEICHEN . Im Monat August habe ich den General W Moltke ein einziges Mal, und zwar am 27. August in Koblenz,

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