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sprak van de „aures teretes et religiosae"1) der Atheners, heeft hij niet alleen in de praktijk bewezen, maar, om slechts een voorbeeld te noemen, ook als theorist blootgelegd in de beide meesterlijke aphorismen 246 en 247 van „Jenseits von Gut und Bose", waaruit ik eenige kostbare zinnen wil mededeelen:

„Wie viele Deutsche wissen es und fordern es von sich zu wissen, das Kunst in jedem guten Satze steekt, — Kunst, die errathen sein will, sofern der Satz verstanden sein will 1 Ein Misverstandniss über sein Tempo Zum Beispiel und der Satz selbst ist misverstanden ! „Dass man über die rhythmisch entscheidenden Süben nicht im Zweifel sein darf, dass man die Brechung der alt zu strengen Symmetrie als gewollt und als Reiz fühlt, dass man jedem Staccato, jedem Rubato ein feines geduldiges Ohr hinhalt, dass man den Sinn in der Folge der Vocale und Diphthongen rath, und wie zart und reich sie in ihrem Hintereinander sich farben und umfarben können : wer unter bücher-

lesenden Deutschen ist gutwillig genug auf

so viel Kunst und Absicht in der Sprache hinzuhorchen"2). „Damals (in de oudheid) waren die Gesetze des Schriftstils dieselben, wie die des Rede-stils, und dessen Gesetze hingen zum

*) Cicero, Orator. 57,27.

*) Jr. 246. „Welche Mater sind deutsch geschriebene Bücher für den, der das dritte Ohr hat. Verg. Taine's indrukken van zijn reis door Duitschland in 1870. (H. Taines' (1. c. p. 366) „Leur objection est toujours „Die Französische Frivolitat". Hs appellent frivole

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