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Die Dorsalfalte bildet ein schmaler, glattrandiger Sauin.

Die Flimmergrube ist ein schwach gebogener quer verlaufender Sehlitz.

Die Fühler sind 16 in Anzahl, und zwar wechsein regelmassig 8 grosse mit 8 kleinen ab.

Der Darm macht, wie gewöhnlich eine enge Schleife an der linken Seite des Kiemensackes. Der Magen besitzt regelmassig 12 tiefe Falten, von welchen, wie auf dem Querschnitt leicht ersichtlich, jederseits 5 gleich tiefe kommen, dann eine sehr breite am hinteren Medianrand und eine etwas schmalere am Vorderrande. Die Falten sind nicht gerade, sondern mit schwacher spiraliger Biegung. Die Afterrand ohne Einschnitte. (Fig. 4).

Die Gonaden wie typisch für Alloeacarpa, rechts die Ovarien, links die Hodenblaschen und zwar so, dass die Ovarien sich mehr nach hinten, die Hodenblaschen sich mehr im Vorderteil anhaufen. Bei jungen Tieren sind die kleinen Ovarien in einfacher Reihe neben den Endostyl angeordnet, die Hodenblaschen als kleine ovoide Sackchen in abwechselnd gegeneinander gedrungener Doppelreihe. Bei erwachsenen Tieren bleiben die Ovarien fast kugelrund, die Hodenblaschen aber werden zu langeren, schlauchförmigen Organen, mit verhaltnissmassig langem Vas deferens mit etwas trichterförmig erweiterter Öffnung. (Fig. 5, 6j.

Fundort. Cap Blanco, W. Afrika 1 Kol.; Senegal 1 Kol.; Bai du Levrier, W. Afrika 1 Kol. Alle gesammelt von Herrn Vermeulen aus einer Tiefe von ± 15 Faden.

Der anatomische Bau der Einzeltiere dieser Koloniën gleicht fast ganz dem von Alloeocarpa Hupferi Mchlsn. und es ist nur der ganz verschiedene aussere Habitus, der mich veranlasst diese neue Varietat auf zu stellen. Wahrend doch nach Michaelsen's Diagnose bei A. hupferi die Kolonie besteht: „aus vollstandig von einander gesonderten, in ganzer Lange frei aufragenden, eiförmigen bis kugeligen, im Maximum 3Va mm langen und 2'/2 mm dicken Personen," so sind bei unserer neuen Varietat die Tiere fast ganz in dem gemeinschaftlichen Zellulosemantel eingebettet und ragen nur sehr wenig an der Oberflache hervor. Der Zellulosemantel bildet denn auch eine dicke, feste Masse an der Unterseite nnd keine „dünnen, plattenförmigen oder schmalere bandförmigen Stolonen", wie bei den Koloniën von Michaelsen. Dies so ganz verschiedenes Ausseres lasst denn auch sehr wenig vermuten, dass wir mit so gleichförmig gebauten Tieren zu thun haben. Nur der Bau des Kiemensaekes und die Zahl der Fühler zeigen einige Unterschiede. Eine zweite rudimentare Falte scheint bei A. Hupferi zu fehlen und auch die Zahl der Kiemenspalten zwischen den Langsgefassen ist bei den beiden Formen verschieden. Dann erwahnt Michaelsen 32 Fühler, wahrend ich nur 16 fand. Allerdings treten hier und dort ganz winzige Fühlerchen als Andeutungen von Fühlern 3*er Ordnung auf, was die Zahl ebenfalls auf 32 bringen würde, wenn diese alle sich weiter entwickelten. Sonst stimmen beide Formen in Betreff des Baues des Magens so wie des Geschlechtsapparat völlig mit einander überein.

Da auch die von Michaelsen beschriebene Grundform von West-Afrika, Gorée bei Cap Verde, stammt, so ist es wohl am wahrscheinlichsten, dass unsere Form nur eine compacte Varietat desselben vorstellt, was vielleicht mit dem etwas verschiedenen Bau des Kiemensaekes zusammenhangt.

Distomus (Aloeocarpa) malayensis n. sp. (Fig. 7, 8).

Aussere Kennzeichen. Die Kolonie bildet eine flach ausgebreitete Kruste, welche stellenweise bis 6 mm dick wird und auf Bryozoënstöcken festgewachsen ist. An der freien Oberflache ragen die Einzeltiere ziemlich weit kuppenförmig hervor, so dass sie in dem wahrscheinlich ziemlich stark. contrahierten Zustande noch bis zu 3 mm hoch hervorstehen. Die beiden Öffnungen liegen etwa 1 mm von einander entfernt auf der abgestumpften Spitze dieser kuppenförmigen Hügel; sie sind beide kreisrund, von einem vielfach strahlich gefurchten Rande umgeben, ohne dass aber grössere Einschnitte zur Bildung von 4 Lappen zu unterscheiden sind. Die Oberflache dieser Hügel ist nicht glatt, sondern mit kleinen Höckerchen bedeckt, die allerdings erst bei Lupenvergrösserung deutlich sichtbar werden. Die Farbe deiin Alkohol aufbewahrten Kolonie ist grau mit schwTach violettem Schimmer.

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