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1 9 von Muara Sako gehort wohl gleichfalls zu dieser Art, obgleich der Hinterleib ganz schwarzbraun ist.

Agastomyia gen. n. Taf. II, Fig. 7.

Stirne massig breit, wenig gewölbt; Untergesicht ziemlich kurz, fast flach, nicht rüsselartig verlangert. Fühler sehr lang, fadenförmig, die Wurzelglieder sehr kurz, gelb, die Gleissel sehr lang, 15 mm lang, ihre 14 Glieder sehr stark verlangert, das letzte Glied am kürzesten, aber doch 6 x so lang wie breit, alle stabförmig und lang abstehend behaart; die Haare dunkelbraun, mit glatter Oberflache, die Einpflanzungsstellen als kleine Warzen vorspringend. Taster massig lang, das letzte Glied nicht verlangert. Thorax von gewöhnlicher Bildung. Hinterleib relativ dünn, das Hypopyg etwas verbreitert, mit relativ kleiner Zange, Flügel mit in der Vorderrandsh&lfte stark reduziertem Geader. Sc an der Spitze sowohl mit dem Vorderrand als mit R verbunden, zwischen dieser und der Discoidalzelle gehen nur 2 Langsadern zum Flügelrande, welche durch eine Querader verbunden sind, und m. Er. als R2 + 3, bzw. R4 + 6 zu deuten sind, wahrend R, fehlt. Discoidalzelle geschlossen, 3 Langsadern zum Flügelrand sendend; die untere ist Cu, und berührt breit diese Zelle. Die 2*e Analader (Axillaris) ganz fehlend. Beine von gewöhnlicher Bildung.

Die Gattung gehort zu den Cylindrotominae. Schon durch die eigentümlichen Fühler steht sie der Gattung Slibadocera Enderlein (Zool. Jahrb. Bd. 32, 1912, p. 83) sehr nahe, von welcher sie besonders durch das Flügelgeader verschieden ist. Bei Stibadocera ist Sc. an der Spitze nicht mit der Costa verbunden, Rt ist als kurzes, queraderahnliches Astchen vorhanden und die Querader zwischen R3 + 3 und R4 + 6 liegt viel weiter vom Flügelrande entfernt. Eine 2*e Stibadocera beschreibt Alexander von Java (St. metallica; Proc. U. S. Nation. Mus., Bd. 49, p. 178) und weist gleiehzeitig darauf hin, dass auch Cylindrotoma quadricellula Brun. aus Vorder-Indien hieher gehort.

Agastomyia albitarsis n. sp. Taf. II, Fig. 7. Sungai Kumbang, September, 1 cf-

Kopf blassgelb, glanzend, auch die Wurzelglieder der Fühler von dieser Farbe, die Geissel schwarzbraun, desgleichen die Taster. Thorax oben dunkelbraun, stark glanzend, Schildchen und Hinterrücken etwas heller, Brustseiten glanzend braungelb. Hinterleib dunkelbraun, am 2ten Und gten Ring mit schmalem, gelbem Ring vor der Spitze, 4ter_6ter mit schmalem, gelbem Hinterrandsaum, der Bauch heller. Hypopyg dunkelbraun, die schmal lamellenförmigen Endgiieder gelblieh. Flügel glashell, ganz ohne Stigma. Beine schwarzbraun, Hüften und Schenkelwurzel schmal gelb, Tarsen mit Ausnahme des schwarzbraunen Metatarsus (ob an allen Beinen?) weiss (beim vorliegenden Exemplar ist nur ein Hinterbein vollstftndig vorhanden). Schwinger schwarzbraun.

Körperlange ca. 8 mm, Flügellange 9 mm.

Sphaerionotus gen. n. Taf. II, Fig. 8. Kopf klein, Stirne relativ kurz, gleichmassig gewölbt, zwischen den Augen überall gleichbreit, Untergesicht nur sehr wenig gewölbt, überall von gleicher Breite, ca. 1,5 mal so lang wie breit, vorn nicht rüsselartig verlangert, nur wenig den unteren Augenrand überragend. Fühler sehr kurz, Wurzelglieder und das De Geisselglied gut entwickelt, die folgenden Glieder kurz und schmal, eine dünne, relativ lang beborstete Geissel bildend, etwa von der Höhe des Kopfes. Taster sehr kurz, die Gliederanzahl nicht deutlich erkennbar, die gleichfalls sehr kurze Unterlippe kaum überragend. Augen elliptisch. Thorax im vorderen Teil stark gedunsen und den Kopf überragend, hier aber nicht von konischer Gestalt, sondern breit gerundet. Hinterleib relativ lang und schmal, nach hinten etwas erweitert. Flügel bedeutend kürzer als der Hinterleib. Sc mit R, verbunden, von der Verbindung mit der Costa nur eine Spur am Vorderrande vorhanden. Discoidalzelle nicht gross, fünfeckig; aus ihr treten 3 Adern zum Flügelrand, von welchen beim vorliegenden Stück am rechten Flügel die obere ganz nahe

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