Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

„devient de moins en moins considérable et il arrivé un moment oü 1'ammal emporte une „petite provision d'eau dans ses cavités branehiales a chacune de ses excursions sur la terre „ferme, a peu pres de la même manière que le font beaucoup .d'espèces de Crabes. A partir „de ce moment, les lamelles branehiales n'ont plus été soutenues convenablement par le „liquide ambiant: elles ont cherché un appui sur les parois de la ehambre branehiale, aux„quelles elles se sont soudées par leurs bords. De la aussi la nécessité d'une ventilation plus „énérgique, qui a été facilitée par le rétrécissement de 1'orifice de communication entre la „ehambre branehiale et 1'extérieur; ce rétrécissement a été obtenu par la soudure de plus len plus complete du bord externe de la lame branehiale a la paroi ventrale de 1'abdomen. ^Quand toutes ces soudures furent complètes, quand elles eurent atteint le dégré que nous „trouvons chez les Arachnides, 1'appareil respiratoire de la Limule avait cessé de mériter le „nom de branchie; c'était devenu un véritable poumon."

Die Sternite der Arachniden hatten sich nach dieser Auffassung gewissermassen aus den Blattfüssen von Limulus entwickelt.

Wenn auch zugegeben werden muss, dass diese Hypothesen mit einer Reihe von Tatsachen in Einklang stehen, so können wir uns denselben dennoch nicht anschliessen.

Zunachst führt die Auffassung, dass die Tracheenlungen aus auf Gliedmassen stellenden Kiemen hervorgegangen sind, zu ganz bedenklichen Konsequenzen. Deutet man die Blattfüsse von Limulus, wie es üblich ist, als echte Gliedmassen, dann ist das 2. Paar den Kammen oder Pectines der Scorpione homolog, da die lamme sicher Gliedmassen sind und die Segmente einander entsprechen. Am gleichen Segmente finden wir aber bei den Pedipalpi und den tetrapneumonen Araneae typische Tracheenlungen. Das entsprechende Kiementragende Gliedmassenpaar von Limulus soll also beim Erwerb des Laudlebens bei einem Teil der Arachniden zu einem Paare Tracheenlungen und ihren Elytren, beim Scorpion zu den Pectines umgebildet worden sein. Nun kann man, wie Purcell (1909, p. 88) hervorgehoben hat, sich schwerlich denken, dass die Kamme sich entwickelt haben aus Gliedmassen, die schon im Abdomen eingesunken und zu Tracheenlungen geworden waren; ebensowenig kann man annehmen, dass die Kamme, die keine Atmungsorgane mehr sind, spater wieder bei einem Teil der Arachniden zu Tracheenlungen hatten umgebildet werden können. Durch diese Überlegung wird man dann zur Auffassung gezwungen, dass die Entwicklung der abdominalen Gliedmassen und ihrer Kiemen zu Tracheenlungen bezw. Pectines in der zu den Scorpioniden führenden Entwicklungsreihe getrennt von der ühnlichen Ümbildung dieser Organe bei den zu den Araneae und Pedipalpi führenden Stamm vor sich ging. Das heist, man wird zu der Annahme gebracht, dass die Scorpioniden sich getrennt von den übrigen Tracheenlungen besitzenden Arachniden aus den Merostomen entwickelt haben. Diesen Schluss hat Purcell denn auch gezogen; es heisst bei ihm (1909, p. 88): "I consider therefore, that the lung-books of "the scorpions and those of the spiders must have been derived from branchiate appendages "quite independently of each other, and that the terrestrial Arachnids are not monophyletic "but must have had at least a diphyletic origin from primitive aquatic Arachnids with six "pairs of abdominal branchiate appendages on the eight to thirteenth somites".

Die Ableitung der Tracheenlungen aus Kiemen, wie sie von Kingsley und von Mac Leod gegeben worden ist, zwingt uns also einen diphyletischen ürsprung der Tracheenlungen der Scorpioniden und der übrigen Arachniden anzunehmen, trotz des gleichen Baues dieser Organe.

Sehr schwierig scheint uns bei dieser Ableitung der Tracheenlungen aus Kiemen auch eine Erklarung der Herkunft der Spinnwarzen der Araneae zu sein. Die Spinnwarzen, jedenfalls die ausseren, sind wohl sicher hervorgegangen aus rudimentaren Gliedmassen des 3. und 4. abdominalen Segmente3 (das Pragenitalsegment lassen wir ausser Betracht). Diese Ansicht ist durch Montgomery (1909 B, p. 321, 322, 329) und Kautsch (1910, p. 565—570) wieder bestatigt worden. Nun sollen aber nach der- Limulus-Theorie die entsprechenden Gliedmassen bei den Stammformen kiementragende Blattfüsse gewesen sein, die zunachst in

Sluiten