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drei Genera, Hyla, Hylella und Nyctimantis, an. Die Gattung Hylella jedoch, welche sich nur durch das Fehlen der Vomerzahne von Hyla unterscheidet, ist sicher nicht natürlich. Ich habe sie mit Hyla vereinigt, umsomehr weil auch bei einigen Hyla-Arten in der Jugend die Vomerzahne noch fehlen.

Von der Gattung Nyctimantis, welche sonst nur noch von Süd-Amerika bekannt ist kommen auf Neu-Guinea zwei Arten, N. granti Blgr. und papua Blgr., vor, beide nur im südlichen Teile der Insel.

Von Hyla sind eine grosse Zahl von Arten von Neu-Guiuea beschrieben, welche aber wohl nicht alle auf recht zu erhalten sind. So ist es sehr wahrscheinlich, dass einige derselben nur Jugendformen darstellen, welche bisweilen eine auffallende, aus hellen (im Leben wahrscheinlich immer gelben) Binden und Flecken zusammengesetzte Zeichnung aufweisen, die spater verschwindet. Die papuanischen Arten, bei welchen solche Jugendformen bekannt sind, sind H. bicolor Gray, fallax Blgr. und impura Ptrs, et Dor. Junge H. fallax sind als Hylella Boulengeri Méh. beschrieben worden; H. Macgregori Dgl.-Og. (thesaurensis Méh., nee Ptrs.) betrachte ich als junge H. impura, H. thesaurensis Ptrs. als junge H. macrops Blgr. (Salomo-Inseln). Auch H. albomaculata Vogt und papua v. Kamp. sind wohl auf junge Exemplare gegründet, vielleicht von H. montana. Unvollstandig beschrieben sind Hyla albolabris Wand., H. pulchra Wand. (= montanal), Hylella nigropunctata Meyer (= Hyla infrafrenata juv. ?) und Hylella Wolterstorffi Wern. (= Hyla arfakiana juv?).

Es bleiben dann die folgenden 26 Hyla-Arten von Neu-Guinea übrig: angiana Blgr.; arfakiana Ptrs. et Dor.; bicolor Gray; brachypus Wern.; caerulea White; chloronoius Blgr.; congenita Ptrs. et Dor.; eucnemis Lönnb.; fallax Blgr.; graminea Blgr.; humeralis Blgr.; impura Ptrs. et Dor.; infrafrenata Gthr. (= clolichopsis Cope); Jeudii Wern.; longicrus Blgr.; montana Ptrs. et Dor.; mystax v. Kamp.; nasuta Gray (= Semoni Bttgr.); obsoleta Lönnb.; papuensis Wern.; Pratti Blgr.; rhacophorus v. Kamp.; sanguineolenta v. Kamp. ]); Spengeli Blgr.; vagabunda Ptrs. et Dor.; Wollastoni Blgr. (vielleicht = arfakianaf).

Von der, wie die Hylidae hauptsachlich Südamerikanish-Australischen Familie der Cystignathidae beschrieb ich eine Art von Neu-Guinea unter dem Namen Phanerotis novae-guineae 2). Nachher konnte Fry3) durch Untersuchung des Original-Exemplares des von Macleay ungenügend beschriebenen Ranaster convexiusculus konstatieren, dass diese Art, welche Boulenger mit einigem Zweifel zu den Pelobatidae gebracht hatte, mit Phanerotis novae-guineae synonym ist. Diese einzige von Neu-Guinea bekannte Cystignathide ist nur im dem südlichen Teile der Insel aufgefunden.

Die fast kosmopolitische, im grössten Teile von Australien jedoch fehlende Familie der Ranidae ist auf Neu-Guinea viel schwacher vertreten als im westlichen Teile des Indischen Archipels. Die Neu-Guinea-Arten gehören nur zwei Gattungen an; Platymantis und Rana.

Das frühere Genus Cornufer wurde von Boulenger 4) nach dem Baue der Fingerscheiben wieder getrennt in Cornufer und Platymantis. Die Verbreitung von Cornufer wird aber dadurch eine discontinuirliche, indem es westlich (Burma, Borneo, Philippinen) und östlich (Salomound Fidschi-Inseln) von Neu-Guinea vorkommt, auf dieser Insel selbst aber zu fehlen scheint. C unicolor Tsch. von Neu-Guinea wenigstens ist zweifelhaft: das von Tschudi erwiihnte junge Exemplar aus dem Museum zu Leiden ist eine Sphenophryne comuta.

Platymantis bewolmt die Philippinen, Halmahera, die Kei-Insein, Neu-Guinea und be~ nachbarte Insein, den Bismarck-Archipel und die Salomo- und Fidschi-Inseln. P. corrugata A. Dum. ist, auch auf Neu-Guinea, die meist verbreitete Art, von welcher P. Moszkoioskii Vogt nach der Beschreibung nicht spezitisch zu trennen ist. P. punctata Ptrs. et Dor. ist nur von dem westlichen Teile der Insel bekannt.

1) Boulenger (Zool. Jahrb., Suppl. XV, Bd. 1, 1912, p. 214) meint, dass diese Art mit H. infrafrenata zu vercinigen sei; sie scheint mir aber von dieser konstant zu unterscheiden durch die Gestalt der Schnauze und das Fehlen des hellen Unterlippenrandes.

2) Nova Guinea, IX, livr. 1, 1909, p. 36.

3) Mem. Queenslaud Mus., II, 1913, p. 47.

4) Ann. Mag. Nat. Hist., (9) I, 1918, p. 372.

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