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Die Rana-Arten von Neu-Guinea sind: ar/aki Meyer, Daemeli Stdchn. (= novae-guineae v. Kamp.), grisea v. Kamp., grunniens Daud., macrodon Kuhl, macroscelis Blgr. (= waigeënsis v. Kamp.),' novae-britanniae Wem., jwxpua Less., JVmen Vogt. Einige derselben sind aber unsicher. So scheinen mir macroscelis und Tornieri kaum von ar/a/h' zu trennen; Daemeli, zugleicb die einzige Ranide von Australien, ist sehr nahe verwandt, vielleicht synonym mit R. papua; grunniens ist nicht sicher verschieden von macrodon; novae-britanniae ist vielleicht dieselbe wie Krefftii Blgr. von den Salomo-lnseln, wenn nicht identisch mit papua ')•

Am zahlreichsten sind auf Neu-Guinea die Engystomatidae vertreten, eine Familie, welche sonst in relativ wenigen Gattungen und Arten über Süd-Amerika, Afrika und in der Orientalischen Region, den gesamten Indischen Archipel mit einbegriffen, verbreitet ist. Erst vor kurzem hat Fry2) auch einige wenige Arten, für welche er ein Genus Austrochaperina aufstellt, in Queensland nachgewiesen.

Die papuanischen Engystomatidae sind namentlich von v. Méhely in eine grosse Zahl von Gattungen eingeteilt worden, welche aber wohl sicher nicht alle berechtigt sind. So glaube ich Gnathophryne, Phrynixalus und Metopostira alle mit Hylophorbus (Mantophryne) vereimgen zu mussen, dessen Diagnose dann lautet: Pupille horizontal; Zunge gross, oval, hinten mehr oder weniger frei; Gaumen zahnlos, mit zwei Querfalten (IJnterschied von Asterophrys, Copiula und Xenorhina), nur die hintere gezahnt (Unterschied von Choeropliryne); Trommelfell sichtbar (Unterschied von Callula, Microlnjla und Pomatops); Finger und Zenen frei (Unterschied von Cophixalus),'die Spitzen mehr oder weniger erweitert.

Eine genaue Prüfung der Literatur und des mir zuganglichen Materiales hat mich weiter genötigt, die Gattungen Sphenophryne, Chaperina und Austrochaperina zu vereinigen, und Méhelyia, sowie einige der als zu Sphenophryne gehorig beschriebenen Arten mit Oreophryne zusammenzubringen. Beide Gattungen, Sphenophryne und Oreophryne, sind dann gekennzeichnet durch das Vorhandensein von Procoracoid und Clavicula, durch den Besitz von einer oder zwei Gaumenfalten und durch erweiterte Finger- und Zehenspitzen. Bei Sphenophryne stösst die Clavicula an die Scapula, bei Oreophryne nicht. Der von v. Méhely 3) betonte Unterschied in der Ausbildung des Procoracoid, nach welcher er seine Gattungen Oreophryne und Sphenophryne unterscheidet, halte ich für wenig wichtig. Die Vereinigung von Chaperina mit Sphenophryne ist gegründet auf die wahrscheinlich richtige Annahme von Boulenger4), dass Chaperina ceratophthalmus v. Kamp. ein Synonym ist von Sphen. cornuta. Der Schultergürtel dieser typischen Art des Genus stimmt dann mit demjenigen von Méhely's Chaperina überein.

Auch Xenorhina und Verwandte bedürfen einer Revision. Im Jahre 1878 5) steilten Peters und Doria das Genus Xenobatrachus auf, mit der Art ophiodon; es war namentlich durch den Besitz von zwei Gaumenzahnen hinter jeder Choane gekennzeichnet. V. Méhely °) bemerkt, nach der Beschreibung seines neuen Genus Choanacantha mit der Art rostrata: "This new genus is very closely allied to Peters and Doria's Xenobatrachus, but differs in the tongue, which is perfectly adherent behind; in the single toothlike bony prominence on each palatine bone; in the perfectly hidden tympanum; and in the separated outer metatassals." Boulenger ') fügte diesem Genus eine neue Art, Ch. Méhelyi, hinzu.

Nachher erkannte v. Méhely 8) die grosse Ahnlichkeit zwischen Choanacantha und Peters' Genus Xenorhina9), dessen einzige Art, X. oxycephalus Schleg. („Bombinator oxycephalus") zwar keine Gaumenzahne hat, aber dennoch nicht generisch von Ch. rostrata getrennt wer-

1) Werners Angabe (Zool. Jahrb., Syst., XIII, 1900, p. 493), dass B. novae-britanniae auch auf Sumatra vorkomme, beruht wohl auf einer Verwechslung mit irgend einer anderen Art, vielleicht R. nieobariensis.

2) Records Australian Mus, IX, N». 1, 1912, p. 87; Proc. R. Soc. of Queensland, XXVII, M. 4, 1915, p. 61. . 3) Termész. Füz, XXIV, 1901, p. 251 ff.

4) Trans. Zool. Soc. London, XX, Pt. 5, 1914, p. 251.

5) Ann. Mus. Genova, XIII, 1878, p. 432.

6) Termész. Füz, XXI, 1898, p. 175.

7) Ann. Mus. Genova, (2) XVIII, 1897, p. 709.

8) Termész. Füz, XXIV, 1901, p. 231.

9) Monatsber. Akad. Berlin, 1863, p. 82.

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