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wahrscheinlicher ist es aber, dass die Verbindnng zeitweilig unterbrochen gewesen ist und erst spatei* durch eine neue, schmalere ersetzt. Es ist möglich, dass diesem Wege entlang auch H. infrafrenata, für welche Neu-Guinea das Zentrum der Verbreitung darstellt, nach Australien gelangt ist.

In der anderen Richtung ist diese jüngere Verbindung benutzt worden von einigen Arten, welche sich auf Neu-Guinea noch nicht weiter ausbreiten haben können als über die südliche Ebene. Es sind Hyla caerulea und nasuta, beide Arten, welche Neu-Guinea und Australien mit einander gemeinsam haben, und Ranaster convexiusculus, die einzige Oystignathide von Neu-Guinea.

Die Amphibien, speziell die Anuren, sind durch ihren Formenreichtum und dadurch, dass ein Transport über den Meere bei ihnen so gut wie ausgeschlossen ist, sehr geeignet in zoogeographischen Fragen Licht zu verschaffen. Demgegenüber steht der Nachteil, dass ihre Geschichte, durch fehlen palaontologischer Urkunden, so gut wie unbekannt ist. Auf das Alter der Landverbindungen werfen sie daher kein Licht.

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