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Auch meine Befunde am Halse, stimmen nicht ganz mit den Angaben Schwalbe's überein. Der genannte Autor aussert sich darüber folgender Weise (1. c. S. 108): „In ahnlicher Weise wie beim Gibbon divergieren von der Einsenkung zwischen Schulter und Seitenflache des Halses die Haare nach vorn und oben zur Seitenflache des Halses, sodass man die Richtung der Haare am Halse als schrag von lateral nach median oben bezeichnen kann". An meinem Object trifft diese Richtung nur für den vorderen oberen Teil des Halses zu, und ein Ausstrahlungszentrum seitlich im unteren Gebiet des Halses fand ich nicht. Der Haar¬

strom an der Seitenflache des Halses ist die tortsetzung jenes der Seitenteile des Hinterhauptes. Von dem an meinem Object so schön entwickelten Sternalkreuz macht weiter Schwalbe keine Meldung. Im Nacken sind die Haare, die Richtung jener der medialen Zone des Hinterhauptes fortsetzend, sagittal implantiert, der Haarstrom zieht in kaudaler Richtung.

Der Rumpf ist in bezug auf die Haarzüge bequem in drei longitudinale Felder einzuteilen, ein ventrales, laterales und dorsales, wovon man sich leicht mit Hülfe von Figur 2 und 3 überzeugen kann.

In das dorsale Feld, den ganzen Rücken umfassend, waren die Verhaltnisse sehr einfach. Als Fortsetzung der Nackenbehaarung kommt über den ganzen Rücken ein sagittaler Strom vor, wobei die Haare in kraniokaudaler Richtung implantiert sind. Im oberen Teil des Rückens waren die Haare am langsten, kaudalwarts wurden sie immer kürzer. Ein medianer Streifen, über das Sacrum sich erstreckend, war noch völlig unbehaart, wie aus Figur 4 ersichtlich. Hier war die Haut der Lange nach ein wenig narbig eingezogen.

Seitlich dehnt das dorsale Feld sich bis zur hinteren Axillarlinie aus. Im oberen Teil ist diese Grenzlinie

in Folge des Zusaminenstossens mit einer entgegengesetzten Haarströmung scharf markiert, kaudalwarts wird die Grenze zwischen dorsalem und lateralem Haarfeld immer undeutlicher, um schlieszlich ganzlich verwischt zu werden (Vergl. Fig. 3).

Das ventrale Feld ist etwas mehr kompliziert. Oben fangt es in der Claviculargegend mit dem unteren Halshaarzug an, in dem die Haare latero-medialwarts gerichtet sind, um über den Thorax bald in eine rein sagittale Richtung überzugehen. Seitlich erstreckt sich dieses Feld bis zur vorderen Axillarlinie. Die Papilla mammae hat gar keinen Einfluss auf die Haarrichtung, es bleibt dieselbe bis zur Nabelebene eine rein sagittale. In der Regio subumbilicalis schlagen die Haare eine medio-kaudale Richtung ein, wodurch eine mediane Konvergenzlinie entsteht, wobei jedoch die in, und unmittelbar neben der Medianlinie implantierten Haare wieder ziemlich rein sagittal gerichtet sind.

Durch die mediale Abbiegung der Haare in der subumbilikalen Gegend entsteht im unteren Teil des Rumpfes, unmittelbar oberhalb der Extremit&t, eine Divergenzlinie, welche nur bis zur Ebene des Nabels zu verfolgen ist. Diese Linie grenzt ventraler und lateraier Feld von einander ab.

Das letztgenannte Gebiet ist oben am schürfsten abgegrenzt, da es hier zwischen deivorderen und hinteren Axillarlinie gefasst ist. In diesem thorakalen Teil des Gebietes sind die Haare schrag von oben vorn nach unten und hinten eingepflanzt (Fig. 3).

Daher entsteht eine vordere Divergenzlinie und eine hintere Konvergenzlinie als Begrenzung. Da sich in der Bauchgegend die Haare immer mehr sagittal und zwar kraniokaudal richten, verschwindet allmahlig die hintere Begrenzungslinie, da, wie beschrieben, im Rückenfeld der Haarzug ebenfalls ein kranio-kaudaler ist. Die vordere Begrenzungslinie

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