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Fig. 7.

nale, wobei

die

ser

allgemeinen

Wenden wir uns jetzt der unteren Extremitat zu. Die Figuren 7 und 8 veranschaulichen die an diesem Gliede gefundenen Verhaltnisse.

Im ganzen zeigt das Haarkleid der unteren Extremitat weit einfachere Verhaltnisse als jenes der oberen Extremitat, und zwar schon deshalb, weil der Gegensatz der Haarzüge

zwischen Ober- und Unterarm, bei der unteren Extremitat eigentlich kein Analogon hat. Es ist mehr eine einheitliche Haarströmung, welche die ganze Extremitat überzieht. Es fehlen hier daher die Konvergenzund Divergenzlinien welche an der oberen Extremitat so schön ausgepragt waren.

Der Hauptsache nach ist die

Haarrichtung eine longitudiHaare in proximo-distaler Richtung implantiert sind. Ausnahmen zu dieHaarrichtung kommen nur an einem Teil des Oberschenkels und am

Fussrande vor.

Auf der vorderen Flache des Oberschenkels sind die Haare longitudinal in proximodistaler Richtung eingepflanzt. Auf der medialen Flache (vergl. Figur 8) schlagen sie allm&hlig eine mehr transversale Richtung ein, der Haar¬

zug ist hier ein bogenförmiger, und die Krümmung dieses Bogens ist so stark, dass auf der hinteren Flache die Haare in disto-proximaler Richtung implantiert sind. Eine namliche Anordnung zeigen die Haare auf der fateralen Seite des Oberschenkels (Figur 7). Eine Konvergenzlinie zwischen den Haarzügen der lateralen und medialen Flache wird aber nicht gebildet, denn die Umbiegung des Haarstromes aus der proximo-distalen in der distoproximalen findet an beiden Seitenflachen des Schenkels so regelmassig statt, dass in einem ziemlich breiten Saum der Hinterflache die Haare proximalwarts gerichtet sind.

Auf dem Unterschenkel sind die Haare

ziemlich regelmassig in longitudinaler Richtung angeordnet, sie sind distalwarts gerichtet, und ohne Abanderung setzt sich der Haarzug vom Unterschenkel auf den Fussrücken fort, nur in den Randzonen wenden sich die Haare mehr medialwarts resp. lateralwarts. Von den Zehen waren nur die Grundphalungen behaart.

Es kommt auf der ganzen unteren Extremitat nur eine einzige Störungsstelle vor, und zwar eine Divergenzlinie in der Kniekehle. Besonders sei darauf hingewiesen, dass ein Divergenzzentrum am Fussrücken, wie es so schön auf dem Handrücken ausgebildet war, völlig fehlt.

Meine Befunden am Haarkleid der unteren Extremitat von Schimpanse, stimmen sehr gut überein mit der Beschreibung, welche Schwalbe von diesem Gebiet giebt. Nur spricht dieser Autor von einer Konvergenzlinie an der hinteren Seite des Oberschenkels, wTelche, wie oben erwahnt bei dem von mir untersuchten Fetus nicht da wTar, da die Harchen hier über einem mittleren Saum proximalwarts gerichtet waren. Unmöglich ist es aber nicht,

dass in

Folge

des weiteren Wachstums dieser Saum immer schmaler wird, sodass schlies-

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