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bralen Raumes von aussen her in das Cerebellum eindring!. In Fig. 1, welche die caudale Halfte des Kleinhirns von vorne gesehen abbildet, sieht man diese longitudinale Furche (Sulcus medianus longitudinalis) recht deutlich.

Auch bei Acipenser sturio sah ich etwas Ahnliches. Die mit Pia-gewebe gefüllte Langs-

Fig. 4. Megalops cyprinoides.

furche dringt hier von aussen her nicht so tief in das Cerebellum ein wie bei Polypterus. Es ist möglich, dass diese Furche spater wieder verschwindet; denn das Exemplar von Acipenser sturio, bei welchem ich meine Beobachtungen machte, war ungefahr ein Meter gross, also noch nicht alt und bei Acipenser ruthenus sah ich nichts von dieser Furche ebensowenig wie bei Potyodon.

Lepidosteus und Amia haben eben wie die Teleostiër (Fig. 3 und 4) und Selachiër (Fig. 5) ein Cavum Cerebelli, so dass in dem Fehlen dieses Cavums die Crossopterygiër und vielleicht auch die Chondrostiër sich von allen übrigen Fischen unterscheiden.

Wie schon oben gesagt ist das Kleinhirn der Crossopterygiër weiterhin merkwürdig, weil es nach innen umgebogen ist, gleich wie die Valvula Cerebelli der Teleostiër. Auch in transversaler Richtung dringt also eine tiefe Furche in das Gehirn ein, welche sich nach vorn und hinten in horizontaler Richtung fortsetzt (Fig. 2). Das an der Hinterseite sehr schmachtige Tectum opticum setzt sich bei den Crossopterygiërn in ventraler und frontaler Richtung umbiegend in der gewöhnlichen Weise in die.Valvula Cerebelli fort, welche bei Calamoichthys den ganzen Ventriculus opticus einnimmt, bei Polypterus aber diesen Raum nicht ganz ausfüllt.

Diese Valvula ist einfach gebildet, macht also keine sekundaren Krümmungen, wie das bei vielen Teleostiërn und zwar ausserordentlich stark bei Megalops, der Fall ist (Fig. 4). Die ventrale Seite der Valvula biegt, wenn sie den Hinterrand des Tectum opticum erreicht

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