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wir das Elbinger Vokabular, dessen Dialekt gewóhnlicL pomesanisch genannt wird, und die drei Katechismen, die in drei sehr wenig voneinander abweichenden Lokalmundarten des Samlandes geschrieben sind. Das Elbinger Vokabular enthalt keine Satze, sondern einfach Wörter, so dass wir von der Morphologie und Syntax des Pomesanischen ungefahr nichts wissen. So oft ich in dieser Schrift auf morphologische und syntaktische Probleme eingehe und nicht ausdrücklich auch pomesaniscbe Formen zitiere, gelten meine Bemerkungen bloss für den samlandischen Dialekt.

Stellen aus den Katechismen von 1545 und aus Wills Enchiridion zitiere ich nach Trautmanns Ausgabe. Die Zahlen beziehen sich auf die Seiten und Zeilen derselben. Die ersten Dezennien wird diese Edition wohl allgemein von den Forschern benutzt werden; ich wüsste nicht,wie man die altpreussischen Texte besser und sorgfaltiger herausgeben könnte.

Bernekers Dissertation, „Die preussische Sprache", Strassburg 1896, und Trautmanns Buch „Die altpreussischen Sprachdenkmaler", Göttingen 1910, welche ich natürlich sehr oft zitiere, deute ich gewöhnlich einfach durch die Namen der Verfasser an; was die übrige Literatur anbetrifft, die ich anführe, so gebrauche ich so wenig wie móglich Abkürznngen; auf diese Weise wurde ein Literaturverzeichnis überflüssig.

Ueber einige Einzelfragen korrespondierte ich mit den Professoren A. Bezzenberger und 1. M. Endzelin. Beide gaben mir aufs liebenswürdigste die Auskunft, die ich wünschte. Bezzenberger schickte mir sogar sein eigenes Handexemplar seines Aufsatzes aus der Festschrift für Ernst Kuhn zu, — welche, soviel mir bekannt, in Holland nicht vorhanden ist. Endzelin konnte mir leider wegen eines Ausfuhrverbotes von Büchern das für mich bestimmte Exemplar seiner „Latysskie predlogi" nicht zeitig zusenden, so dass ich dieses Buch bei meiner Arbeit nicht benutzen konnte. Das einzige Mal, wo ich es zitiere, tue ich das

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