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KAPITEL I.

Urbaltisches e im Samlandischen.

Berneker Die preussische Sprache 136 ff. und Fortunatov Bezzenbergers Beitrage 22, 177 ff. haben die Hypothese aufgestellt, dass akutiertes è im preussischen Enchiridion als zirkumflektiertes e aber als ë auftrete. Berneker formulierte die Regel folgenderweise: „Geschleift betontes e

bleibt e, gestossen betontes ë geht in * über" (S. 138),

Fortunatov drückte sich praziser und weniger kurz aus:

„ dass aus altem langem e mit dem preussischen

accent, dem litauische fallende betonung entspricht, d. h. mit preussischem steigendem accent, hier i (y) hervorge-

gangen ist , wahrend altes e unter anderem accent,

der litauischer steigender betonung entspricht, d. h. unter preussischem fallendem accent, als ê bewahrt geblieben ist" (S. 177). Angesichts des unleugbaren Tonbewegungsunterschiedes zwischen den preussischen und den ihnen genetisch entsprechenden litauischen Intonationen vermeide ich lieber die Wörter „steigend" und „fallend". Die Wórter „akutiert" und „zirkumflektiert" sind weniger zweideutig ').

Gegen Berneker wandte sich Hirt Indogerm. Forsch. 10,37 f. mit einigen kurzen Bemerkungen; einer eingehenderen Kritik wurde die Berneker-Fortunatovsche Regel von Bezzenberger Kuhns Zeitschrift 41, 76 f. unterzogen; ihm hat sich dann Trautmann Die altpreussischen Sprachdenkmaler 120 f. angeschlossen.

Berneker stützt sich auf folgendes Material.

Akutiertes urbaltisches è soll vorliegen in: ist „essen"

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