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verfehlt?), möglicherweise auch in bilU „spreche" (1. Ps. Sing. Ind. und 3. Ps. Sing. Konj.), stalli „stehet"; hier hatten wir dann bei denselben Zeitwörtern barytonierte und endbetonte Formen nebeneinander.

Aus dem Vorhergehenden dürfte sich ergeben, dass das geringe Material des Enchixidions das Aufstellen von Regeln für die Betonung der Verbalformen auf -a(t) und -ë{l) nicht gestattet. Wir mussen uns damit begnügen, dass wir das Vorkommen von zwei Betonungstypen und die Entwicklung von -é{t) zu samland. -ë und von -è\t) zu samland. 4 konstatieren. M. a. W.: per-banda, küra: maita, billa-ts - per-la*ki, per-traüki: Oudé, weddë = mnti, peróni: semmë.

Neben den Verbalformen auf -ë und -i kommen auch solche auf -e vor. Das Material f ühre ich an nach Bezzenberger KZ. 41, 89 ff.: druwe „glaube, glaubt", giwe „lebt", pallapse „begehren", kaima-luke „sucht heim", segge „tue, tut" (89), mile „liebt" (91), bille „sage, spricht", stall* „steht, stehen", per-stalle „stehen vor" (99), segge „tuen (man tue)" (116). Wie sind diese Formen aufzufassen? Eine Vergleichung mit 8. 13 zeigt uns, dass einige von denselben auch mit -ë vorkommen. Dieser Umstand weist darauf hin, dass das-e trotz des Fehlens des Langezeichens als betontes -ë anfzufassen ist. Diese Annahme ist umso unbedenklicher, als keine der Formen auf -e auf einer andern Silbe das Zeichen - hat (abgesehen von der Zusammensetzung kamarluJce, wo das Langezeichen auf der Aufangssilbe hóchstens beweisen kann, dass das erste Kompositionsglied einen starkern Ton hatte als das zweite), und weil auch sonst das Langezeichen oft weggelassen wird M). Eine Form kommt besonders haufig mit -e vor, und zwar segge (7 x; daneben 1 X seggë und 1 x sege), aber auch hier steht die Form mit -ë daneben, und auch seggësei, seggëmai (2 x), seggëti legen ein indirektes Zeugnis für die Betontheit und die Lange des-«von segge &b: denn diese Formen sind Neubildungen 1 ')> die die Form der 3. Person als Grundlage haben (s. Bezzenberger KZ. 41, 91, Trautmann 278).

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