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der Sprache des Enchiridions ist nichtauslautendes è zu i geworden; auslautendes -ë tritt, wenn es den Hauptton tragt, als -ë, sonst als -* auf.

Die Mundart des zweiten Katechismus stimmt, insofern dieser kurze Text ein ürteil gestattet, zum Enchiridion. Der erste Katechismus zeigt bekanntlich die Neigung, tin e zu verwandeln. Weil sowohl dem aus ë entstandenen wie dem aus dem Urbaltischen ererbten i von II und Ench. in I öfters ein e entspricht, ist es wahrscheinlich, dass in beiden Pallen das e auf i zórückgeht sl) und dass also die soeben fürs Enchiridion gegebene Regel allgemein samlandisch ist.

Ich hoffe jetzt zu zeigen, dass es eine Ausnahme von dieser Regel gibt, und zwar ist, wie ich glaube, der Auslaut -*» zu -ien geworden, m. a. W.: vor auslautendem -« entstand aus ê ein durch ie bezeichneter, entweder diphthongischer oder monophthongischer Laut, der weder mit ë noch mit » identisch war.

Berneker 139 führt die Akkusative mütin, perönin, teisin, warin, giwin an, deren i er nach der von ihm angenommenen Regel: „Unbetontes ë im Auslaut geht, auch wenn es Schleifton hat, in i über" erklart. Wenn wir nun aber in Trautmanns Glossar, wo alle in den altpreussischen Texten vorkommenden Formen verzeichnet sind, diese Akkusative aufsuchen, so ergibt sich, dass neben mütin Ench. 1 X, mutlin I 1 X zweimal die Form mutien belegt ist, 1 X in II, 1 X im Ench., ausserdem mütien Ench. 1 X, —neben perönin Ench. 2 X perönien Ench. 3 X, — neben warrin {sic, nicht warin) Ench. 2 X warrien Ench. 1 X und warein Ench. 2 X, — neben gijwin Ench. 1 X, geiwin 11 X geywien II 1 X, — so dass teisiu Ench. 5 X, woneben einmal teischin Ench., der einzige der fünf von Berneker angeführten Akkusative ist, der an allen Stellen -in hat. Und wenn wir auch noch same (Elb. Vok.), semmë (Enchir.) „Erde"

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