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Dabei bereitet uns die geringe Anzahl der überlieferten Formen gewisse Schwierigkeiten: nicht immer wird es möglich sein auszumachen, zu welcher Stammklasse ein Nomen gehort; «-Flexion dürfen wir annehmen, wenn ein Nominativ Singular auf -tS7) oder -ë vorkommt; einNom. Sg. auf -is oder -* weist auf ja- oder i-Flexion hin.

Der II. Katechismus ist wegen seines geringen Umfanges und der relativen Durchsichtigkeit des in ihm enthaltenen Materials am meisten geeignet unsern Ausgangspunkt zu bilden. II enthalt folgende Akkusative von «Stammen: semmien (11, 26; Nomin. Ench. semmë, lit. zëmë), mutien (11, 9; Nora. Ench. müti, lit. mótê; ein im Preussischen in die ê-Klasse herübergetretener ursprünglicher r-Stamm), geywien (11, 36; Nom. Ench. giwei, lett. dfiwè). Zu einem i-Stamme gehort naktm „Nacht" (13, 20; vgl. lit. naküs, Gen. naktès). Zu /a-Stammen gehören reykyen „Herrn" (11, 27; Nomin. in II rykyes 13, 12, reykeis 13, 20, im Enchiridion rikijs; wohl ein ï/'a-Stamm) und tauwyschen „Nachsten" (11, 18; Gen. in II tauwyschis 11, 20, -ies 11, 22, Ench. tawisehas 3 X, in I -is 2 X). Wenn wir die bisher verzeichneten Formen als die lautgesetzlichen betrachten, so ist es wahrscheinlich, dass auch naseylien „Geist" (11, 28 und 34; Nomin. noseiUs, noseilis Ench.), pykullien „Holle" (11, 30; Nomin. pyeuls Vokab.), geytien „Brot" (13, 6 und 21; an der ersten Stelle unrichtig geytiey geschrieben; Nomin. geUs Ench., geytye, 1. -ys Vok.) ;'a-Stamme sind, wabrend für druwin „Glauben" (11, 24) i-Flexion wahrscheinlicher ist (vgl. den Nom. Sing. dro'ffs in I, druwis im Ench.). In etwerpsennian „Vergebung" (11, 36; 13, 30) liegt ein noch altertümlicherer Akkusativ Singular eiues ;'a-Stammes ,s) vor. Diese Form könnte uns auf den Gedanken bringen, ob vielleicht das -ien der übrigen ;o-Stamme ein ahnliches, ausschliesslich dem Dialekte von II zukommendes e hat wie etwa sten, testamenten. Auf diese Frage kommen wir bei der Bebandlung des Materiales aus dem Enehiridion noch zurück. Tirtien „dritten" (11, 30) wird eine Form nach der

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