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/'a-Deklination sein, wahrend wissemokin „allinaehtigen" (11, 25) vielmehr der i-Deklination angehört. Ueber kirken „Kirche" (11, 35) lasst sich nichts sagen; es ist ein junges Lehnwort. Die Form ydi (13, 25 f.: postan bitans ydi „nach dem Abendmal"; Vgl. 13, 18 f.: Assa Sacramenten bytis ydi „Vom Sacrament des Altars") kann kaum anders als ein Fehler sein. Möglicherweise ist ydi, d. h. ydin zu lesen; auch kann Bezzenbergers Vermutung BB. 23, 289, dass der Setzer anstatt Hitasydin bitans ydi gesetzt habe, richtig sein. Spater wird diese Form uns noch beschaftigen.

Aus der vorhergehenden Durchmusterung des Materials aus II ergibt sich m. E. eins mit Sicherheit: dassindiesem Katechismus die «-Substantive einen Akkusativ auf -ie» haben (semmien, mutien, geywien), wahrend allem Anscheine nach -in die Endung der i-Stamme ist und die /«-Stamme -ien und -ia» haben. Hier haben wir aber in der Form des Nomin. Sing. kein so sicheres Kriterium für die Deklinationsklasse wie bei den ê-Stammen.

Der I. Katechismus bietet uns folgendes Material: semmin (5, 27), muttin (5, 10) geiwin (7, 2), nactin (7,19), rekian (5, 28), tawisehen (5, 19), naseilen (5, 29 und 35), pekoüin (5, 31), geittin (7, 8 und 20), et werpsannan (7,1), att werpsannan (7, 29), tirtin (5, 31), [wismosing 5, 26,] kirkin (7, 1), eden (7, 25 und 18). Weil auch sonst I e anstatt *' hat, dürfen wir dem neben -Ui vorkommenden -en keinen besondern Wert beilegen. Auffallig ist das Fehlen von -ien; ich entscheide nicht, ob im Dialekte von I -ien auf lautgesetzlichem Wege zu -in geworden war; daneben besteht die Möglichkeit, dass die Unterscbeidung von -ien und -in in II der grosseren Pünktlichkeit oder dem scharferen Qehör für Lautunterschiede des Verfassers dieses „gecorrigireten" Katechismus zuzuschreiben ist. Ueber das -ian (-an) einiger ;'a-Stamme sprechen wir S. 34 f.

Im Enchiridion begegnet uns ein für den oberflèichlichen Beobachter regelloses Durcheinander von -ien und -in. Bei einer genaueren Betrachtung wird es uns aber gelingen, einigen Regeln auf die Spur zu kommen.

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