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Wegen ihrer Nominativform sind als ê-Stamme aufzufassen:

mutien, mutien (je IX) „Mutter": mütin (1 X). Nomin. mnti, lit. mótè.

semmien, semien (zusammen 10 X) „Erde". Nomin. semmë, lit. zêmê.

perönien (3 X) „Gemeinde": perönin (2 X). Nomin. peröni.

warrien (1 X) „Macht": warrin (2 X), wam» (2 X). Wegen des Akkusativs warein, der an zwei weit voneinander entfernten Stellen vorkommt und also kaum als Druckfehler aufgefasst werden kann, ist ein ebenso wie gvwei gebildeter Nominativ *warei wahrscheinlich. 39)

peisalin (1 X) „Schrift". Nomin. peisalei.

gijwin (1 X) „Leben". Nomin. gitoei, lett. dftwe.

leisin, ieischvn (zusammen 6 X) „Ehre". Nomin. teisi, lit. teisê.

Weiter dürften hierher gehören:

salin (1 X) „Kraut". Nomin. lit. iolë, lett. /die. Sollte soalis Vokab. „krewtecht" eine Singularform und nicht eine mit lit. zölês identische Pluralform sein, so ware es als ein i-Stamm aufzufassen, und salin würde dann wohl zü diesem selben »-Stamm gehören.

druwien, drüwien, nidruwien (zusammen 11 X) „Glauben" bezw. „Missglauben". Als Nominativ kommen ein mannliches druwis und ein weibliches druwi vor (je 1 X im Ench.; in I Stas Dro'J's). Weil ich glaube plausibel machen zu können, dass die ê-Stamme einen lautgesetzlichen Akkusativausgang -ien haben, stelle ich druwien (ü; ni-d.) zum Nomin. druwi. Freilich beziehen sich 33, 12 auf drüwien die Worte En kawijdsmu. Dadurch wird aber das mannliche Geschlecht von drüwien nicht bewiesen; vgl. 41, 19 sta Druwi | hu. II hat im Gegensatz zum Enchir. druwin. Wenn diese einmal vorkommende Form richtig überliefert ist, so wird sie dem Maskulinum druwis angehören. Wenn druwis ein ^'a-Stamm ware — was mir nicht wahrscheinlich ist —, so könnte der Akkusativ auf -ien auch zu diesem /a*Stamme gestellt werden.

düsin, dusin, doüsiu, daüsin (zusammen 5 X) „Seele". Nomin.

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