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dusi im Vokab. Ein aus seiner ursprünglichen Deklinationsklasse herausgekommenes Lehnwort.

tickrömien (2 X) „rechte [Hand]." Wohl ein c-Stamm, ebenso wie lit. deszinè, kairê.

Zu i-Stiiinmen gehören:

naktin, nacktin (je 1 X) „Nacht": nacktien (2 X). Nomin. lit. nakUs, Gen. -es.

nautin (2 X) „Not": mutien (1 X). Vgl. den Dativ Sing. nautei (s. im IV. Kap.) und den gotischen t-Stamm naujts.

Zu */;a-Stammen gehören:

martin 40) (1 X) „Braut", waispattin (2 X) „Frau". Beide verdanken ihren Ausgang -in wohl dem Einflusse des Nomin. Sing. auf -i (vgl. lit. marti, whzpati). Wenn maldünin (2 X) „Jugend" richtig für bildungsgleich mit den slavischen Substantiven auf -ynji gehalten wird 's. Brugrnann Grundriss 21, 1, 280), so ist seine Endung -in auf dieselbe Weise wie diejenige von martin, toaispattin zu erklaren.

Wenn wir vorlaufig dieses was den Stammesauslaut anbetrifft im Allgemeinen klare Material überblicken, so ergibt sich Folgendes:

Die ï//«-Stamme, für welche angesichts der Uebereinstimmung zwischen Litauisch, Slavisch und Germanisch alte Akkusative auf -jan anzunehmen sind (lit. marcziq, abg. pustynjq, got. bandja), haben im Preussischen -in, wohl nac'i dem Nominativ auf -i. Die alten ê-Stamme haben -ien und -in. Wenn wir die Tatsache ins Auge fassen, dass der einzige der von mir angeführten ê-Stamme, der einen Nominativ Singular auf -ê und nicht auf -i besitzt, semmë „Erde", ausnahmslos die Akkusativendung -ien hat, so liegt der Schluss nahe, dass -ien die lautgesetzliche Akkusativendung der g-Stamme ist, und dass daneben bei den Nomina auf -t (aus nicht haupttonigem -e) unter dem Einfluss dieses Nominativausgangs die Endung -ia aufgekommen ist.*') Umso wahrscheinlicher ist diese Auffassung der im Enchiridion vorliegeoden Verhaltnisse, als sie sich in vollkommener Harmonie befindet mit dem Gebrauche von -ien

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