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auf. Ich verstehe nicht, weshalb wir hier -an finden; wir dürfen aber an die Richtigkeit der Ueberlieferung nicht zweifeln, denn auch II hat elwerpsennian (2 X) und I et, att werpsannan (je einmal; ohne *'!). In I und II sind dies die einzigen Akkusative von Substan ti ven auf -sennis; das Enchir. enthalt mehrere Akkusative auf -sennien. Akkusative von ;'a-Stammen auf -ien dürften vorliegen in: busennien, bonsennien, bausennien „Wesen, Stand", usw. Beispiele gibt Berneker 179, der diese Verbalabstrakta richtig als mannliche ;'a-Stamme auffasst. S. auch Trautmann 235. Ein paarmal kommt -sennin vor; s. Berneker aaO. Neben dreimaligem isspres(s)ennien einmal isspressennen, m. E. ein Druckfehler.

anckümmien (1 X) „Obersten". Vgl. die von Leskien Die Bildung der Nomina 302 [152] f. besprochene Wortklasse.

geitien (2 X; auch II hat gei/tien) „Brot": geitin (3 X). Nomin. geits.

nertien (3 X) „Zorn". Der Nom. Sing. kommt nicht vor, wohl der Genitiv nierties (1 X). Dieses Wort könnte auch ein weiblicher ê-Stamm sein (s. Trautmann 384). *6)

noseilien (7 X) „Geist": noseilin (5 X), nuseilin (1 X). Nomin. noseilis (3 X, wovon 1 X mit êi geschrieben).

piekullien (2 X) „Hölle". lm Elb. Vok. der Nomin.pyculs, im Enchir. der Genitiv pikullis (1 X).

pogirrien (1 X) „Lob". Vgl. lit. pagyris, -io „id." bei Lalis, A dictionary of the lithuanian and english languages l3, 228.

Wenn vielleicht ein oder das andere dieser Wörter kein j'a-Stamm sein sollte, so wird dadurch die Richtigkeit der Regel, dass -jan zu -ien wird, nicht in Zweifel gestellt. Ebensowenig gescbieht das durch die Tatsache, dass neben -ien auch -in vorkommt. Der bei ;'a-Staminen auftretende Akkusativausgang -m wurde entweder durch die Nominativendung -is oder durch das Nebeneinander von -ien und -in bei andern Wörtern (s. S. 32 f.) oder durch diese beiden Ursachen zusammen hervorgerufen. Von éinem Worte,

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