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diese Akkusative auf -in, -ien für die Feststellung der lautgesetzlichen Endungen der i-, ja- und ë-Stamme 4 8) keinen Wert haben.

arrien (1 X), in: kas arrien tlaku „der da Dreschet". Ein Wort von unsicherer Bedeutung und Herkunft; s. Leskien Die Declination 34, Berneker 184 f., Trautmann XV, 238 und KZ. 43, 174 ff., Bezzenberger KZ. 44, 293.

astin (3 X) „Ding, Handlung". Von Berneker 281 mit einem Fragezeichen, von Trautmann 305 ohne ein solches zu idg. es- „sein" gestellt, unter Heranziehung von aind. svasti- „Wohlsein, Glück"; von beiden Forschern also als ein i-Stamm aufgefasst.

ausin (1 X) „Gold". N. S. ausis im Vokab. Altlit. ausas, lit. duksas, lat. aurum.

austin (1 X) „Maul". Vok. austo, abg. usta Neutr. Plur.

dijlapagaptin (1 X) „Werkzeug". N. S. pagaplis „brotspis" (d. h. „Bratspiess") im Vok.

etnijstm, etnïstin (oft) „Gnade": Akk. etnïstan 1 X; Gen. Sg. etnistis 2 X. „Unklar" (Trautmann 333). Auch Lewy Indogerm. Forsch. 32,161 vermag das Wort nicht zu deuten.

garrin (IX) „Baum". Vokab. garian „id."; lit. gvrè „Wald".

girbin (1 X) „Zahl". Möglicherweise direkt mit abg. êrëbïi „xlfjQo" zu verknüpfen. S. Trautmann 338 f. und die dort angeführte Stelle J. Schmidts, — und auch Lewy Idg. Forsch. 32, 162.

greiwakaulin (2 X; IX mit éi) „Rippe". Vgl. N. PI. kaulei (1 X), Akk. kaülins (1 X) „Beine", Akk. Sing. kaulan (1 X), Vokab. eaulan „Bein", lit. kduias „Knochen". S. Trautmann 237, dessen Deutung der apreuss. Formen ich als unsicher betrachte.

höfftmamrin (1 X) „Hauptmann". Aus dem Deutschen.

iürin (2 X) „Meer". Das Vok. hat den Nom. PI. luriay, 1; iuriay, — das Litauische die weiblichen Pluralformen jurês, jurios, daneben noch jura. S. Sommer Die idg. ia- und io-Stamme im Baltischen 191 ff.

kanxtin (1 X) „Zucht". Zu dem Adj. kanxts „fein, hübsch".

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