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Gegenstande, woran man vorüberkommt, festhakt, sich in dieselben sozusagen eingrabt; vgl. Falk-Torp Norwegischdanisches etymol. Wörterbuch S. 572, wo zu norw. krabbe „krabbeln, kriechen", dial. auch „grapsen, scharren", schwed. dial. und isl. krabba „kriechen" Folgendes bemerkt wird: „Die doppelte bedeutung „kriechen" und „grapsen" erklart sich daraus, dass das wort eigentlich „kratzen" bedeutet, woraus „kriechen, indem man sich festhakt"." Und von „kriechen" zu „klettern" ist ein kleiner Schritt: das von Falk-Torp in demselben Artikel angeführte engl. scrabble bedeutet „grapsen, kratzen, klettern", — beim slav. lëzti begegnen uns die Bedeutungen „kriechen" und „klettern", — im Niederlandischen sage ich ganz einfach: Hij kroop op de kast „er kroch auf den Schrank" für „er kletterte auf den Schrank".

Im Vorhergehenden hoffe ich gezeigt zu haben, dass samland. mukint, lymuczt, enkopts (eneops, enquoptzt) sich der Bezzenberger-Trautmannschen Formulierung der Regel für altpreuss. a nach Labialen und Gutturalen widersetzen. Diese Formulierung wird also nicht ganz richtig sein; ich vermag aber nicht, sie durch eine bessere zu ersetzen, und einstweilen muss ich mich mit einem negativen Ergebnis meiner Untersuchung begnügen. Auch für die samlandische Entwicklung des baltischen ö ist kaum eine Regel zugeben: s. S. 48 ff. In beiden Fallen ist die Ursache unserer Unwissentheit für einen grossen Teil im geringen Umfange des Materials zu suchen.

Diese Untersuchung würde unvollstandig sein, wenn ich nicht dem Worte pirmonnis einige Zeilen widmete. Denn Bezzenberger hat KZ. 41, 80 dieses Wort und seinen Akkusativ pirmonnien direkt mit lit. pirmonu „Erstling" verknüpft, er scheint also im apr. o die Fortsetzung einer urbaltischen Lange zu erblicken. Trautmann 399 hat diese Deutung akzeptiert, obgleich es ihm nicht entgangen ist, dass das -»«- Schwierigkeiten macht: nach einer Lange ware einfaches -n- zu erwarten. Für mich beweist das-mm-,

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