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-ei und -ai eine spezielle Besprechung. Diejenigen Ausgange, wo -ei, -ai auf indogermanische Langdiphthonge zurückgehen, bleiben ausser Betracht (Dat. Sg. semmey, semmiey; packai usw.; über die Endung des Nom. Plur. Mask. auf -ai s. Kap. VII). Wie sich aus dem Material ergeben wird, sind -e, -i mit -ei gleichwertig; sie weisen auf eine Schwachung des unbetonten -ei hin.

Nur -ei (-e, -i) haben folgende von Solmsen aaO. 171 aufgezahlte Formationen:

1. der Infinitiv auf -twei (-twe, -twi),

2. der Dativ Sing. der Personalpronomina: mennei, tebbei (-«), sebbei,

3. der pronominale Gen. Sing.: maisei, Iwaisei (twaise, swaise), stessei, steisei (-e, -i), schiëise, tennessei,

4. der Nomin. Plur. tenuei,

ausserdem: 5. der Dat. Sing. der i-Stamme: nautei, mattei.

Ueber iennei werde ich im VIII. Kap. reden. Der Infinitiv auf -twei (-twe, -twi) ist ein indogermanischer Dativ auf-«; s. darüber den schónen Aufsatz Solmsens, der den Ausgangspunkt dieser Untersuchung bildete. 70) Auch mennei, lebbei (-e), sebbei sind Dative auf idg. -ei, und richtig vergleicht Solmsen aaO. osk. tfei, slfel, palign. se/ei.

Daneben führt Solmsen die litauischen Dative manei, tdvei, sdvei an. Diese Formen müssen aber mit grösserer Vorsicht benutzt werden als Solmsen es tut.

Die gewöhnlichen Dativformen sind lit. man, tdv, sax (dial. tan, san). Sie entsprechen altlitauischen mani, tavi, savi; man hat in gewissen Gegenden noch ein weiches n; s. die mundartlichen Formen in Kurschats Grammatik der littauischen Sprache 235; auch Baranowski schrieb in seinen Briefen man, man; s. Baranowski-Weber Ostlitauische Texte 1, II ff., Lietuviuc tauta 1,417 ff. passim, — und der Schreibweise man begegnen wir auch im altern Litauischen; s. u. A. Rozwadowskis Ausgabe der*Universitas linguarum Litvaniae 19, 63. Neben diesen Formen treten in zemaitischen Mundarten Dative auf-«auf; so zitiert De Saussure

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