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Mumstinaitai (1 X) „klopfet" an!" vorkommt, wahrend in der 2. Pers. Sing. -sai nur bei athematischen Zeitwörtern belegt ist.

Der Nomin. Plur. M. der Adjektive geht gewöhnlich auf -ai aus; daneben kommen je einmal kanxtei „zuchtig", wertei „wert", entensïtei „verfasst", pogautei „empfangen" vor. Die Belegstellen führt Solmsen aaO. 180 f. an. In dem Ausgang -ai, der haufiger als -ei vorkommt, erblickt Solmsen richtig dieselbe Endung, die in waikai, wirdai (Nomin. Plur. der substantivischen a-Stamme) und in den pronominalen Plu-

ralen stai, quai vorliegt, 8 3) ei möchte er dadurch erklaren,

dass „das Schwanken zwischen -ai und -ei bei den Adverbien gelegentlich auch in den Nominativ Plural der Adjektiva verpflanzt" sei; der bei den Ad verbien auftretende Wechsel von -ai und -ei (z. B. ainawïdai, ainatoijdei „einerlei, gleich ) wird einem Durcheinanderlaufen von a- und i/;'o-Stammen zugeschrieben. Diese letzte Vermutung wird wohl richtig sein. Im Nomin. Plur. aber möchte ich das Schwanken zwischen -ai und -ei anders erklaren als Solmsen: den Ausgang -ei schreibe ich dem Einflusse der Pronomina dei „sie, man", tennei „sie" zu. Möglicherweise hat daneben der Nómin. Plural *ei „sie", der nach meiner Ansicht in diesen zwei Pronominalformen fortlebt (s. im VIII. Kap.), auch noch direkten Einfluss gehabt. 84)

Mit unserer Beurteilung des in einer Reihe von Formkategorien vorliegenden "Wechsels von -ai und -ei hangt aufs engste unsere Beantwortung der Frage, ob es im Altpreussischen einen dem lit. ë genetisch entsprechenden, von ai und ei abweichenden Laut ë gegeben habe, zusammen. Bezzenberger fasste KZ. 41,126 die Optativendungen -sai, -sei, se, -si, neben welchen er wegen pergeis „zukomme", und (zweifelnd) delüeis „teile" noch -* annahm, als „Spielarten einer einzigen" auf, die er als -së ansetzte. „Die Berechtigung hierzu erg[ebe] sich aus den Nomin. PI. stai, quai: tennei, assai: assei: asse „du bist", dase „du gibst", waisei: waisse „du weist", stanintei : staninti „stehend", isiwei:

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