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KAPITEL V. Zum Genitiv Singular der altpreussischen Nomina.

Im Altpreussischen geht sowohl bei den mannlichen und sachlichen a-Stammen wie bei den weiblichen a-Stammen der Genitiv Singular auf -as aus, und auch in andern Kasus liegen bei den beiden Stammklassen gleiche Endungen vor. Man vergleiche:

n. sg. deint gena, gena

g. sg. deiwas genas

d. sg. deiwai, deiwu genai, spartisku

a. sg. deiwan genan

V. sg. deiwa, deiwe gena

n. pl. deiwai genai

g. pl. deiwan genan

d. pl. deiwamans genamans

a. pl. deiwans genans. Leskien, der Die Declination im SlaVisch-Litauischen und Germanischen 32 f. diese Paradigmen hat abdrucken lassen, 9 I) hat dort die Genitivendung -as der beiden Stammklassen von einem Langezeichen versehen: deiwas, genas. Für ein solches Verfahren hatte er einen doppelten Grund: „Dass das a der Endsilbe beim fem. als lang anzusetzen ist, versteht sich von selbst, vgl. lit. galvós, aber auch beim msc. muss es lang sein, weil & vor * im Preussischen der Katechismen ausfallt, daher der nom. sg. constant deiws, im Dialekt des Vocabulars zu i geschwacht ist, daher nom. degwis" (aaO. 31). M. E. hat Leskien durch diese Worte die Lange des a nicht bewiesen. Was die o-Stamme anbetrifft, hier ware ohne jeden Zweifel ein Genitiv saml.

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