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*deiws, Vokab. *sïlkis 9 2) zu erwarten, wenn die Grundform ebenso wie diejenige des Nominativs den Ausgang idg. -os, balt. -as gehabt hatte. Identitat der Genitivform mit derjenigen des Nominativs ist aber sehr unwahrscheinlich. Ein ausserlich an deiws Nom.: deiwas Gen. erinnerndes Verhaltnis liegt im Gotischen vor: dags Nom., dagis Gen., und der Gedanke kann leicht auf kommen, ob nicht die beiden Pormpaare auf eine. und dieselbe Weise zu erklaren sind. Diese Frage wird uns weiter untén noch beschaftigen. Bei den weiblichen «-Stammen stützt Leskien seine Ansicht ausschliesslich auf eine litauische Formation, ohne zu untersuchen, inwiefern die Quantitat des a aus den altpreussischen Formen selber hervorgeht. Wenn wir vorlaufig bloss diese ins Auge fassen, so wird sich uns ergeben, dass vom Standpunkte des Altpreussischen genas viel wahrscheinlicher ist ab genas.

Das a der im Enchiridion vorkommenden Genitive algas (2 X) „des Lohns", galwas (1 X; in galwasdellïks „Hauptstück") hat sein Timbre bewahrt und ist nicht in o oder u übergegangen, wie zu erwarten ware, wenn ursprüngliches a vorlage. Bekanntlich geht dieser Laut nach labialen und gutturalen Konsonanten in « oder o (in haupttoniger Stellung wird das u oft zur Bezeichnung der Lange vom Zeichen "~ versehen) über, wie zuerst De Saussure Mém. Soc. Ling. 7, 82 konstatiert hat; s. S. 42 ff. Nun hat zwar De Saussure aaO. 83 Fussn. 1 an die Möglichkeit gedacht, dass diese Regel nicht gelte „pour un a suivi d'une consonne quelconque dans la même syllabe", aber diese Vermutung stützt sich bloss auf die Genitive und Akkusative der «-Deklination, bei denen die Lange des a auch aus andern Gründen sehr zweifelhaft ist.

Bereits im Jahre 1876 erblickte Leskien in lit. mefgq = apr. mergan eine Form auf aus -an gekürztes -an (aaO. 61). Er geht dort nicht weiter auf diesen Akkusativ ein, bemerkt bloss, dass die Vokalkürzung „erst innerhalb des Litauischen selbst 9a) stattgefunden haben kann, da slav.

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