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Stellen wir zunachst das hierhergehörige Material zusammen!

Die mannlichen und sachlichen a-Stamme haben, wie bereits bemerkt wurde, einen Gen. Sing. auf -as. Das Material findet man bei Berneker 186 (aus dem Elb. Vokab. gesellt sich dazu noch die Form silkas) und bei Trautmann 216. Auch die ja- bezw. ï/a-Stamme tawischa-, rikija- haben im Enchiridion einen Genitiv auf -as. Bekanntlich haben diese Substantive im Akkus. Sing. -an; daneben auch tawischen (1 X), tawisen (1 X). In I und II kommt der Genitiv vor rikija- nicht vor, wohl aber derjenige von tawischa-: tawischis 2 X in I, tauwyschis, iauwyschies je 1 X in II. Der Akkus. lautet in I tawischen, in II tauwyschen.

Die weiblichen a-Stamme haben einen Genitiv auf -as; s. o. ,0°)

Die ê-Stamme zeigen die Genitivendung -is: gijwis (1 X), teisis (1 X). Möglicherweise sind auch kirkis „der Kirche", përgimnis „der Natur", prëigimnis „der Art", die Trautmann 232 hierherstellt, a-Stamme; sicher lasst es sich aber nicht ausmachen (s. S. 38 und im VI. Kap.). Dasselbe gilt für den einzigen Genitiv auf -iet: nierties „des Zorns"; vgl. den Akkus. nertien und s. S. 35 mit Bem. 46.

Die jo-Stamme (abgesehen von tawischa- und rikija-, die sowohl im Akkus. wie im Gen. a haben) haben einen Genitiv Sing. auf -is: powaisennis (IX) „des Gewissens", noseilis „des Geistes" (2 X; ausserdem 1 X -ie, 1 X -is; für beide ist wohl -is zu lesen, s. Trautmann 185 und die daselbst angeführten Stellen: Trautmann 25 Fussnote, Fortunatov BB. 22, 188 Fussn.). I hat naseilis, II naseylis. — Ebenso die i-Stamme, welche von /a-Stammen und ë-Stammen nicht immer deutlich zu unterscheiden sind. Zu einem t-Stamm gehort wohl etnistis „der Gnade" (2 X), nieteistis 1. nietnïstis „der Ungnade" (1 X): Akkusativformen auf -in kommen von diesem Nomen 16 X vor (1 X etnistan). Weiter können përgimnis und prëigimnis (s. o.) zu der «'-Klasse gehören; möglicherweise auch amsis „des Volkes" (1X), das aber

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