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Weiteres erklaren. Und die ausnahmslose Barytonierung all dieser Genitive auf -as, -is, -us ist angesichts der Barytonierung der Akkusative auf -an, -in, -un einerseits, der mannlichen und sachlichon Genitive auf -as anderseits 10 s) die einzige Betonung, die wir erwarten dürfen.

Im Vorhergehenden glaube ich für den Genitiv Singular beinahe aller preussischen Nominalklassen eine plausibele Deutung gegeben zu haben. Bloss die ja- und die «-Stamme erfordern noch eine besondere Besprechung. Der Gen. Sg. dieser Stamme geht gewöhnlich auf -is aus, wahrend die lautgesetzliche Akkusativform beider Klassen den Ausgang •ien hat, woneben nach Analogie der i-Stamme -in vorkommt (s. S. 31 ff.). Es besteht hier also zwischen den beiden Kasus ein Unterschied im Vokalismus. Zwar könnte man darauf hin weisen, dass die zwei einzigen Genitive auf -is, deren Zugehörigkeit zu der «-Klasse feststeht, gijwis und teisis, im Enchiridion nur Akkusative auf -in neben sich haben, oder darauf, dass zum dreimal vorkommenden Akkusativ nerüen der Genitiv nierties gehort, — bei den /'a-Stammen powaisetinis und noseilis aber ist der Gegensatz zum Akkusativ nicht zu leugnen. Den Akkusativen auf -ennien gegenüber sind diejenigen auf -en(n)in so wenig zahlreich (gimsenin „Geburt" 41, 25; etwerpsennin „Vergebung" 43, 18; hierher auch etwerpsenninn 49, 17?), dass es allzu willkürlich ware, den einmal vorkommenden Genitiv powaisennis — sonst kommen keine Genitive von Nomina auf -ennis vor — in direkten Zusammenhang mit denselben zu bringen, — und auch noseilis darf nicht vom Akkus. noseilien getrennt und zu noseilin gestellt werden, weil dieses Wort im II. Katechismus, der, was die Ausgange -ien und -in betrifft, die alten Verhaltnisse treu bewahrt hat (s. S. 29 f.), ebenso wie im Enchiridion einen Genitiv auf -is hat, daneben aber nur den Akkus. naseylieu (2 X). Wir müssen also den Vokalunterschied zwischen -is und -ien bei den /a-Stammen als eine unleugbare Tatsache betrachten; dann haben wir aber kaum das Recht, die Existenz von

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