Geen zoekvraag opgegeven

Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

-sei (-se), -se» bei schwacherer SatzbetonUng aus jenen entstanden sind. Die Endungen -«ei (-sie), -sies (sias) sprechen gegen die Annahme eines samlandischen Lautgesetzes „sj > "s (sch)". Auch die Form muisieson „grösser" wird si aus sj haben; freilich ist ihre Bildungsweise nicht ganz klar. Das einzige Beispiel, das man für die Entwicklung von sj zu * anführen kann, ist das Pronomen schis „dieser", dessen * aus denjenigen Kasus hergeleitet wird, wo dem anlautenden Konsonanten ein /' folgte. Diese Annahme ist umso plausibeler, als die Kasus mitim Preussischen noch zahlreicher geworden sind als sie im Urbaltischen waren: dem lit. *z\ steht bekanntlich ein preussisches schan (3 X), sehian (1 X), schien (2 X) gegenüber. Nun hat dieses Wort ein urbaltisches * aus idg. 1e; Beispiele mit s (sch) aus idg. urbalt. s + j sind uns nur aus dem Elbinger Vokabular bekannt: schumeno „Draht", schutuan „Zwirn", schuwikis „Schuhmacher", 138) nicht aus den samlandischen Texten. Aus diesen Tatsachen geht heryor, dass das Gesetz sj > s bloss für die Mundart des Vokabulars anzunehmen ist, wahrend im Samlandischen urbaltisches sj zu * ,J9) wurde (urbaltisches "s ohne folgendes / ging bekanntlich in «über; s. u. A. Trautmann 168 f.), sj aber als solches erhalten blieb oder etwa in ein durch die Orthographie si bezeichnetes mouilliertes * überging.

Aus dem vorhergehenden Exkurs in das Gebiet der Lautlebre ergibt sich, dass die Identifizierung der altpreussischen Dativendung -siei (-sie), sei (-se) mit ai. -syai richtig ist. 1' °) Aehnliche Formationen dürften auch schissai „dieser", kawijdsei „welcher" (je 1 X) sein, obgleich natürlich die Möglichkeit nicht zu leugnen ist, dass schissai eine Form wie got. jbizai sein könnte. Es kommt mir aber unwahrscheinlich vor, dass das Apr. zweierlei Bildungen ererbt hat; noch eher ware -ai dem Einflusse der Nomina zuzuschreiben. Ueber supsai 33, 5 — nach Trautmann ein Dat. S. F. — s. S. 58. — Tennei „ihr" hat dasselbe ei, das in sovielen Kasus dieses Pronomens vorkommt. — May iey

Sluiten