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Forschern im Zusammenhang mit den litauischen Pluralen auf -ai besprochen. Trautmann 218 ff. erwahnt aus dem Pomesanischen (Elb. Vok.) nur Nominative Plur. des Neutrums: austo „Mund" usw.; mannliche kommen nach seiner Ansicht im Vok. nicht vor. Tm Samlandischen geht der Nom. Plur. Mask. der a-Substantive auf -ai aus; zahlreiche Beispiele verzeichnet Trautmann aaO. In diesem -ai erblickt er „die Endung -ai der Neutra", welche „in

allen drei baltischen Sprachzweigen beim Substantiv

durchgeführt" sei. Neben diesen zahlreichen Formen auf -ai hat das Enchiridion an zwei Stellen den Nom. Plur. malnijkiku „Kindlein", welchen Trautmann als einen alten Nom. Plur. Neutr. auf -a und als eine Stütze für seine Ansicht über die Endung -ai auffasst.

Gerade umgekehrt argumentiert Solmsen aaO. 185: „Ich selbst habe mich Wochschr. f. klass. Phil. 1904, 941 ebenfalls für Mahlows und Schmidts Theorie ausgesprochen, allerdings nicht in dem Sinne dass -ai schon ursprachlicher Ausgang des Nom. Plur. Neutrius der nominalen o-Stamme gewesen sei, sondern nur so, dass es damals den pronominalen ö'-Stammen neben -a zugestanden habe und von diesen aus im Sonderleben des LitauischLettischen zunachst auf die neutralen Nomina, alsdann bei deren Aufgehen in den Maskulinen auch auf diese übertragen worden sei. Ich halte heute die Theorie auch in dieser Gestalt für unrichtig, und zwar auf Grund des Preussischen. Niemand wird die litauischen Nom. Pl. Masc. auf -al von den preussischen auf -ai trennen wollen, im Preussischen aber endigt der Nominativ Plur. der Neutra in der Sprache des Elbinger Vokabulars durchaus auf -o = idg. -a] in der des Enchiridions in dem einzigen Rest, der ihm mit Wahrscheinlichkeit von den beiden neuesten Bearbeitern des Preussischen zugewiesen wird, in dem deminutivischen zweimaligen malnijkiku (zum maskulinen Nomin. Sing. malnijkixs „Kindlein") auf -u, d. i. ebenfalls idg. -a. D. h. diejenige Kategorie, die bei dem Üebergang

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