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ist io- bezw. ta- ein demonstratives Pronomen; für „er" verwenden diese Sprachen die Stamme abg. jf-, je-, lit. ;*-, janna" slav. ono-, lit. ana-; das Lettische hat das etymologisch nicht ganz klare wvnseh. Nur das Preussische hat in dieser Bedeutung den Stamm Ha- besessen; ein apr. Ha- „er" ergibt sich aus dem den Verbalformen der 3. Person anhangten -is tS!i) und aus dem Pronomen tans, tans „er", von welchem unten die Rede sein wird. Die speziell preussische Bedeutung von Ha- „er" muss sekundar sein. Das geht aus zwei Tatsachen hervor, die eng miteinander zusammenhangen: 1. diese Funktion von Ha- kommt nur im Preussischen vop, 2. diejenigen Stamme, die sowohl im Litauischen wie im Slavischen für „er" gebraucht werden, die Stamme lit. ji-, ja-, slav. jï-, je- und lit. ana-, slav. ono- sind im Preussischen beinahe ganz verloren gegangen: der erste Stamm lebt nur noch in den Encliticis din, dien „ihn, sie", dins „sie", dei, di „man" 158) und wohl auch in dem durch Kontamination entstandenen Plural tennei (s. S. 120) fort, der zweite kombinierte sich mit Hejta- zu teneja-, tana-, Diese ganze Evolution des Pronominalsystemes wurde offenbar durch das Auf kommen der Bedeutung „er" beim Stamme Hejta- hervorgerufen.

Aus dem Vorhergehenden ergibt sich, dass weder das Urbaltische noch das Urslavische ein Hejta- bezw. Hsjto„er" besessen haben. Dann lasst sich aber Fortunatovs Hypothese nicht aufrechterhalten. Und darausfolgtwieder: dass ein urbaltoslavischer Nominativ Has oder Has nicht beweisbar ist, — und dass also gegen meine Erklarung von apr. stas das hohe Alter von Has nicht angeführt werden kann.

Ich glaube, dass meine Auffassung von stas plausibeler ist als die früheren Hypothesen. Ich nehme an, dass im altera Preussischen die Nominative Ha und Has nebeneinander existiert haben. Diese Periode kann weitzurückliegen, und das ist sogar sehr wahrscheinlich: denn in der historischen Periode des Altpreussischen hat der kon-

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