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viel spater nach der Analogie anderer Kasus mit * entstanden sein. Daneben ist noch eine andere Deutung vorgeschlagen (s. Brugrnann und Hujer aaOO.) und zwar diese, dass -ys nach der Proportion -as, -ès (Akk. PL): -as, -ës (Nom. Pl.) = -Is: x entstanden sei. Auch diese Erklarung ist nicht nur auf ahys, trys, sondern auch auf *ys an wendbar: denn einen mit got. ins übereinstimmenden Akk. Plur. *ins dürfen wir auf Grund des altpreussischen dins für die urbaltische Sprache voraussetzen. Wenn *ys keine altererbte Form (idg. *ijes) sein sollte, so würde es sich weiter fragen, welche Form von *ys — oder etwa von einem noch altern lit. *ijes — verdrangt worden ist, ein mit preuss. (d)ei übereinstimmendes *ei oder ein mit got. eis identisches *ejes; das ware, soviel ich sehe, kaum auszuinachen. Man könnte auch noch vermuten, dass ein altes *ei im lit. jë fortlebe: das ;'- ware dann wie in /fozu erklaren; ich halte es aber für jedenfalls ebenso wahrscheinlich, dass jë ein ahnliches, auf idg. oi zurückgehendes ë hat wie të, anë usw. Wenn jë aus *ei entstanden ist, so haben wir für das vorliterarische Altlitauische *ei und*^* nebeneinander anzunehmen, was ebensogut möglich ist wie das gleichzeitige Vorkommen der Synonyme jié und dnis bei Dauksza. — Es ist wohl am besten, über das etwas unklare Bild des vorhistorischen litauischen Pronominalsystems .nicht allzuviel zu phantasieren. Es genügt uns zu konstatieren, dass ein Nomin. Plur. *ys „sie" eine wenn auch nicht beweisbare, so doch ziemlich wahrscheinliche Form ist, weil sie 1. sich in das Pronominalsystem ungezwungen einreihen lasst, 2. für die Form anys171) eine plausibele Deutung ermöglicht.

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