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ist, den altpreussischen Text Wills (bei Trautmann S. 23, Z. 14 ff.) und den litauischen Text Willents (in Bechtels Ausgabe, Litauische und lettische Drucke des 16. Jahrhunderts 3, S. 7, Z. 24 ff.) nebeneinander auf:177)

Wir sollen Gott den\ Mes turrimai Deiwan Turim Pona Üiewa Herren ... fo'rchtenlstan Bikijan ... bia- bioiiesi \ ir ghy mir vnnd lieben \ das wir\twei \ bhe milijt \ kai leti \ idantper jb warbey seinem Namen nicht\ mes sen tennëison em- da nekieiktumbim \ neFluchen \ Sehweren \ nen \ ni nideiwiskan prisiektumbim \ nefaliZeubern \ Liegen oder gunnimai \ ni wertem- netumbim \ nemelMumtriegen \ Sondern den mai \ klantemmai \ be- bim \ nepriwilotumbim. selbeninn allen no'then binnimai\waidleimai\ Bet idant ió Warda Anruffen \ Beten \ Lo- addermëntimaibhepai- wissosaprigadosamusu\ ben vnd dancken. kemmai \ Schlaitstan- praschitumbim \ melsubban enwissai nautei slumbim \ schlowintumenwackëimai \ Posinni- bim \ ir yamui dekawomai I girrimai | bhe din- tumbim. kauimai.

Willent gebraucht, wie man sieht, nach idant „dass" nur Optativformen, wohl einfach deshalb, weil sein litauisches Sprachgefühl ihm dieselben in dieFedergab; derdeutsche Text verwendet solche Formen, die formell sowohl zum Indikativ wie zum Konjunktiv gehören können, und von den elf altpreussischen Formen sind die meisten (9) ohne jeden Zweifel einfache Indikativbildungen; nur zwei weichen von dem gewöhnlichen Indikativtypus ab: waidleimai, enwackëimai. Was sind das nun für Formen? Angesichts der neun Indikativformen, die in demselben Satze vorkommen, ist es mir unglaublich, dass diese zwei Formen etwas anderes sein sollten, zumal weil in ahnlichen Nebensatzen auch sonst der Indikativ auftritt. I78) Bezzenberger, der im Allgemeinen bestrebt ist, die guten Qualitaten von Wills Uebersetzungsarbeit hervorzuheben, hat m. E. in diesem Falie durch die Annahme, dass -eimai, -eimai der Ausgang des Optativs Aor. sei, den armen Will uunötiger-

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