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me, te, se seien. Soweit gehe ich mit Endzelin zusammen; dann trennen sich unsere Wege. Wahrend E. in dem ie von apr. mien, tien, sien einen bloss graphischen Varianten von i erblickt, glaube ich wahrscheinlich machen zu können, dass der Ausgang -ien einen von dem sonst aus ê entstandenen i etwas abweichenden Vokal hat.

35) Gemeint ist wohl „Buchstabengruppe". Zwei kleine Schreib- oder Druckfehler korrigierte ich im Texte: „würden" für „wurde", *sen für *seu-.

36) Neben mien (21 X) kommt kein *min vor.

37) Ein paar Nominative auf -» gehören der/3-Flexion an; s. S. 32.

38) Unrichtigerweise hielt Leskien Die Bildung der Nomina im Litauischen 379 (229) f. die Verbalabstrakta auf -sennis für feminine i-Stamme; s. Trautmann 235.

39) Die Nominativendung -ei kam wohl nach Analogie von -ai: -3 neben -è auf, bevor dieser Ausgang sich in -i und -ë gespaltet hatte. Eine etwas andere Erklarung gibt Trautmann 231, wo auch die Literatur über diese Frage verzeichnet ist.

40) Das daneben vorkommende martan (1 X) hat wohl -an nach Analogie der a-Stamme.

41) Die Nominative auf -ei werden altere auf -ë, -i neben sich gehabt haben; vgl. mensa neben mensai „Fleisch", deiwütisku neben deiwutiskai „Seligkeit". S. Bem. 39.

42) Es könnte der Gedanke auftauchen, ob nicht -ien auf lautgesetzlichem Wege aus -in enstanden sei; dann ware das neben -ien vorkommende -in dem Einflusse des Nomin. Sing. zuzuschreiben. Eine solche Vermutung kommt mir unannehmbar vor. Ich möchte hier auf den pronominalen Akkusativ din „ihn, sie" hinweisen, der je einmal in I und II und fünfmal im Enchir. vorkommt (daneben einmal dien; neben dem Akk. Plural dins I und

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