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Ench. hat II diens, 1 X) und keinen Nomin. Sing. neben sich hat. Auch erinnere ich an den Gegensatz mutien, semmien, geywien: naktin in II.

43) Das Litauische hat bekanntlich gêrqjf. Das Verhaltnis von preuss. -jan (woraus -ien) zu lit. -j\ lasst sich mit demjenigen von pr. schian, schan, schien zu lit. sz\ vergleichen.

44) Neuwenen „neu" in II betrachte ich nicht als eine bestimmte Form; s. Neophilologus 2, 244 f.

45) Ausführlicher werden pirmannien, pansdaumannien usw. im II. Kapitel besprochen.

46) Trautmann nimmt wegen steises nierties 71, 33 weibliches Geschlecht an. Beweisend ist dieses steises absolut nicht. Ein weibliches stesses kommt zwar vor (69, 22: stesses Crixtisnas „der Tauff"), aber 41, 24 ist steises eine sachliche Form (steises geijtoas „des lebens"), und die vierte Stelle, wo ein Genitiv auf -es als Artikel vorkommt, ist fehlerhaft (73, 6: stesses prabutskas \ Dengniskans labbans „der ewigen Himlischen Güter"). Und schisses kommt nur als mannliche Form vor, sogar im Gegensatz zu einer weiblichen Form (wohl Dativ) auf -ai: 77, 13 f. schisses niaubilHntis N. „dieses noch unmündigen N."; im Rande: adder schissai nianbillintai (sic).

47) Ausserdem kommt ein /«-Stamm dmzius vor. Material findet man bei Sommer Die indogermanischen ia- und io-Stamme im Baltischen 277.

48) Bezzenberger Aufsatze Ernst Kuhn zum 70.

Geburtstage 7. II. 1916 gewidmet S. 262 fasst «Mtowt, Gen. sündis und madlin als Formen der ê-Deklination auf. Trotz der aaO. herangezogenen Form sunde „Strafe" halte ich diese Deutung für sehr unsicher. S. Pauli Beitrage zur vergl. Sprachforschung 7 (1873), 184 f. Der Akkusativ auf -in anstatt -ien kann allerdings die Unrichtigkeit von Bezzenbergers Annahme nicht beweisen; auch sonst kommt ja -in bei ê-Stammen vor.

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