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ter ains, die Will adverbiell gebraucht („allein"), z. B. 57, 20 f.: Tit seiti.. . poklusman \ ni ains stessei sündis paggan \ schlails digi... „So seid ,.. vnterthan | nicht allein vmb der straffe willen | sondern auch ..." Wegen der übrigen Beispiele s. Trautmanns Glossar.

76) Ueber stai, schai rede ich im VII. Kapitel, über die Personalendung -mai s. Verf. Archiv f. slav. Phil. 36, 111 ff., über -tai vgl. ausser Solmsen aaO. auch Endzelin Archiv 32, 295.

77) Bezzenberger KZ. 41, 124 möchte auchpergeis (1: 7, 5 Pergeis twais laeims „Zukomme dein Reich") hierherstellen. Was dellieis (Ench.; 55, 26 stes dellieis stesmu „der theile ...

| dem") anbetrifft, entscheidet er nicht, ob es ebenfalls hierhergehört oder verfehlt ist. Bezzenbergers Vermutung ist mir aus zwei Gründen sehr un wahrscheinlich: 1. weil hier das -* nicht an den Verbalstamm, sondern an den Imperativstamm (von indogermanischem Standpunkte Optativstamm) getreten ist, 2. weil der Wechsel -ei: -e, Null absolut unbegreiflich ware. Wenn Bezzenberger -sai, -sei, -se, si, -s als -së auffasst (S. 126), so sollte er uns doch erklaren, weshalb das -ë bisweilen in der Schrift ganz weggelassen wird. Die Infinitive auf -t, die er vergleicht, haben doch wohl urbaltisches -ti, und dass is-rankit „erlöst", per-hlantit „verdammt", is-maitint „verloren", em-pijrint „versammelt" dieselbe Endung haben, die sonst -tai oder -tei lautet, das wird kaum jemand Bezzenberger zuliebe annehmen.

78) Wenn das ei des preussischen sigraatischen Optativs ausserhalb des Baltischen nicht vorkommt, so liegt die Vermutung nahe, dass es zunachst mit dem ei der als Imperativ fungierenden Optativformen weddeis, ideiti usw. identisch sei. Dann ware aber die von Berneker 225 f., Trautmann 287 f., Solmsen aaO. 172 vertretene Ansicht, dass dieses ei von denjenigen Verben, wo ai (idg. oi) nach vorhergehendem i (;') zu ei geworden war, herübergenom-

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