Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

ronUcon (o < u) „Gemeinde" in I haben wohl -un nach der Proportion: Nom. maddla usw.: Akk. madlan usw. = *dincku usw.: x. S. Trautmann 226. Bei den Nomina auf -iskti kam noch der Einfluss des Dat.-Instr. auf -« (s. im VI. Kap.) hinzu.

97) Vgl. -an (-en) aus -an. Offenbar ist hier die Kürzung eingetreten, bevor a nach Labialen und Gutturalen zu u, o geworden war. Das kommt mir wahrscheinlicher vor als die Vermutung De Saussures, dass a vor tautosyllabischen Konsonanten unverandert geblieben sei. Eine spatere Kürzung — wenn hier überhaupt Kürzung anzunehmen ist — dürfte in laiku u. dgl. vorliegen.

98) Bezzenberger hat Altpreuss. Monatsschrift 16,503 f. plausibel gemacht, dass die Verse Eraint mukinsugin swaian mukinsnan I Tit wirst labbai stalliuns enstan buttan jambisch zu lesen sind. Swaian hat hier wohl eine von dergewöhnlichen abweichende Betonung, was bekanntlich bei relativ schwachtonigen Wörtern sogar bei grossen Dichtern vorkommt. Bezzenberger hielt aaO. die Endbetonung für regelmassig, wobei er auf aind. svaydm hinwies.

99) Ausser der konsonantischen Deklination; s. S. 75 und Bem. 104.

100) Bezzenberger BB. 23, 302 hielt es für möglich, dass schissai niaubillintai „dieser noch vnmündigen" und daiai „der Gabe" Genitive sein sollten: die Formen stehen ja im Texte Wills auf éiner Linie mit schisses niaubillintis bezw. etnistis. Weil aber ein Genitiv auf -ai schwer zu erklaren ware und das Gefühl für syntaktische Symmetrie bei Will überhaupt schwach entwickelt war, fasse ich diese Formen auf -ai lieber als Dative auf.

101) S. das oben mitgeteilte Material; für die a- und «-Stamme s. Trautmann 216 und 225.

102) Wegen niertieg s. S. 80.

103) Wenn für gounong in II gounus zu lesen ware, so

Sluiten