Geen zoekvraag opgegeven

Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

würde eine mit sunos in Iidentische Form vorliegen. Wenn die Konjektur sounos richtig ist, so werden wir -os nach dem Akkusativ auf -on erklaren müssen. Vor -n war das o lautgesetzlich aus u entstanden.

104) Die Tatsache, dass das e von kermenes nicht goschwunden ist wie z. B. das a von *deiwas > deiws, Hanas > tóns, tam, weist darauf hin, dass die Oxytonierung hier bis in die historische Periode der preussischen Sprache oder wenigstens bis kurz vor derselben bewahrt geblieben ist.

105) Die Anfangbetonung samtlicher Akkusative dürfte urbaltisch sein: vgl. lit. mefgq, sunu^ = apr. mërgan,soünon. Absichtlich wahle ich solche Beispiele, die im Litauischen wechselnde Betonung haben, m. a. W. in einem Teil der Kasus die Endungen betonen. — Was die m. und n. a-Stamme betrifft, so kennt das Litauische für den Singular nur éinen Betonungstypus, und zwar den barytonierten (erst infolge der Wirkung von De Saussures Gesetz fand eine Differenzierang statt), und das Altpreussische gestattet uns, diese ausnahmslose Barytonesis für urbaltisch zu halten.

106) S. auch S. 41.

107) Heykyen in II wird ein ahnliches e aus a haben, wie im Dialekt dieses Katechismus so oft vorkommt (vgl. sten, aynen, sacramenten); I hat rekian. Für tawischen (I), tauwyschen (II), tawis{ch)en (Ench.) werden wir vielmehr Palatalisierung durch den vorhergehenden palatalen Konsonanten annehmen müssen. Der Genitiv lautet in I tawischis (2 X), in II tauwyschis, tauwyschies (je 1 X).

108) Wenn das ie diphthongisch war, so wird diese Aussprache die Kürzung vor -n (vgl. genndn aus *genan) unmöglich gemacht und daher den Gegensatz gennan: semmien bewirkt haben.

109) S. auch Endzelin Slav'ano-baltijskie et'udy 61 f. Fussn ote.

110) Die etymologische Orthographie ware rankq, szvente.

Sluiten