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170) Abgesehen von p&tys. Merkwürdige Formen sind die zemaitischen und nordlitauischen partizipialen Nominative Plur. jójamis, norédamis. Insofern gehen sie uns nicht direkt an, als wir sie auf keinen Fall als die Prototypen, nach welchen anys gebildet wurde, ansehen dürfen. Sind vielleicht umgekehrt diese Partizipialkasus nach anys oder *ys gebildet? Es kommt mir wahrscheinlicher vor, dass -amis, -damis (-ys) unter dem Einfluss von esantis (-ys) u. dgl. entstanden sind. Solche Formen (die durch Uebertritt in die i-Deklination zu erklaren sind und also mit szirdys, dantys, dial. móterys auf éiner Linie stehen) werden von Klein (s. Bezzenberger Beitrage z. Gesch. d. lit. Spr. 158) und Kurschat Gramm. 302 der Memeier Mundart zugewiesen (vgl. Doritsch aaO. CXXXIV f.; Ma. von Rund-Goerge bei Memel), früher aber haben sie auch in andern Gegenden bestanden; vgl. Bezzenberger aaO. 158 f. Ich habe nicht untersucht, inwiefern das noch jetzt der Fall ist. Das Nebeneinander von -antys, -intys und -anti, -inti (Rund-Goerge turentes neben turente; vgl. schriftlit. sukantëji beiKurschat aaO. 293) kann leicht neben -anti, -dami (-ë-ji, -ë-s) ein sekundares -antys, -damys hervorgerufen haben.

171) Dauksza schreibt oft dn\s, ebenso pdtu, dtvk, dkjs USw., — widerholt auch ohne Akzentzeichen. Zahlreiche Beispiele kommen Post. Cath. ed. Wolter 273 ff. vor. Der Haken unter dem i wird hier keine Nasalierung bezeichnen, sondern einfach gebraucht werden urn dieses i von demjenigen des Nomin. Sing. und Akk. Plur. zu unterscheiden. Ebenso wird oft jus „ihr, vos" geschrieben, wohl zur ünterscheidung vom Akkusativ. Es kommen ab und zu Druckfehler vor; so steht 276, 28atcjsanstattatcis(Akk. PL). — Bekanntlich gibt es einen Vokal, und zwar e, bei welchem der Haken nie die Nasalierung bezeichnet, sondern stets das Vokaltimbre. — Wer diese Auffassung von dnü usw. und jus nicht akzeptiert, der nimmt am besten sekundare Nasalierung der von Haus aus oralen Vokale an;

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