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obgleich die Bedingungen, Worunter das i schwand, m. Ë. noch nicht feststehen.

191) Weil immimai ursprünglich kaum zur ai: ï-Klasse gehort hat (s. S. 143 f.), ware ein anderes Beispiel besser gewesen.

192) Hiermit soll nicht gesagt sein, dass ich jede Form, die von diesen Gelehrten hierhergestellt wird, auf diese Weise für richtig gedeutet halte.

193) Oder als Optativ aufzufassen?

194) S. Bezzenberger BB. 26, 171 Fussn., wo dinkauimai als eine Form mit analogischem i aufgefasst wird.

195) Die 1. Ps. Sg. auf idg. -ö würde im Pr. *imu oder *imü lauten.

196) Vgl. turrimai: turriti; gchlüsimai: scAlüsiii.

197) finim,/init, Yïz.fmis werden sekundare Formen sein. Anders Endzelin in seiner Bezension von Bogorodickij's Ocerki (zurnal Min. Nar. Prosv. 1909), wo ai. janimdh verglichen wird. Die Identitat des lett. -im mit dem ai. -imerkenne ich an; aber in diesem Zeitwort halte ich sowohl das lett. i wie das aind. ï für sekundar.

198) Das Griechische verallgemeinerte die Konjugation mit -na-: -na-: ddiivypi: difivofisv usw., das Altindische diejenige mit -na(i)-: -ni-: jandmi: j&uimdh usw. Das Urbaltische wird die beiden Klassen deshalb besser auseinandergehalten haben, wqil hier der Diphthong ai als Diphthong erhalten geblieben war; aufgriechischemundaltindischem Boden veranlasste die Monophthongierung den Zusammenfall der Hochstufenvokale a und a(i).

199) Das n des Infinitivs wird kaum aus nn entstanden sein; zinóli ist vielmehr ein idg. *§,na-ti.

200) Von indogermanischem Standpunkte gehort auch -siunimai hierher. Fürs baltische Sprachgefühl ist es kein «-Prasens.

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