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b. fiber entfernte Ereignisse:

a) Volksfiberlieferung u. Überlieferung bei ungebildeten Vólkern (Sage, Tradition).

b) Überlieferung bei gebildeten Vólkern.

2) figürlich-bildliche Überlieferung (Monumente im engern Sinne):

a. monumentale Überlieferung; historische Denkmaler:

a) der Baukunst.

b) der Bildnerei u. Malerei.

c) der Kleinkunst u. des Kunstgewerbes.

b. ornamentale Überlieferung.

c. graphische Überlieferung.

d. photographische Überlieferung.

3) in Schriftzügen niedergelegte Überlieferung:

a. Überlieferung durch MeiBeln, OieBen, Ptagen usw:

a) Inschriften.

b) Mfinzen, Medaillen, Siegel mit Schriftzügen.

b. Überlieferung durch Schreiben:

a) auf festen Stoffen.

b) auf eigentlich en Schreibstoffen.

117. Note 1. Andere Einteilungen der in n. 115—116 angeffihrten Quellenklasse.

JGD r o y s e n (Grundrifi der Historik3 [1882114) stellt drei Klassen historischer Quellen auf: Überreste oder das Material, das „aus jenen Gegenwarten, deren Verstandnis wir suchen, noch unmittelbar vorhanden ist", Quellen oder das Material, „das in die Vorstellungen der Menschen übergegangen ist und zum Zweck der Erinnerung_ fiberliefert ist", Denkmaler, in denen sich beide Formen verbinden, d. h. Überreste, „bei deren Hervorbringung zu anderen Zwecken die Absicht der Erinnerung mitwirkte", z. B. Urkunden, Kunstwerke, Inschriften, monumentale Bezeichnungen bis zu Grenzstein und Titeln.

Bernheim (256 f) scheidet das Quellenmaterial in die zwei groBen Grappen der Überreste und der Tradition. Die Überreste teilt er sodann nach dem Gesichtspunkt, „ob bzw inwieweit denselben die Absicht beiwohnt, Material für die Erinnerung der Begebenheiten zu liefern", wieder in zwei Klassen : in die Überreste im engern Sinne, „welche ohne jede Absicht auf Erinerang und Nachwelt nur fibrigebliebene„Teile der Begebenheiten und menschlichen Betatigungen selbst sind", wie Überbleibsel, Sitten, Werke der Künste, geschaftliohe Akten, und in die Denkmaler, „welchen die Absicht innewohnt, Begebenheiten für die Erinnerung naher oder ferner speziell dafür Interessierter aufzubewahren", wie Urkunden, Inschriften, Monumente. Die Tradition unterscheidet B. in bildliche, mündliche, schriftliche.

L a n g I o i s-S e i g n o b o s (45 ff) unterscheiden unter der ffir die Methode verhangnisvollen Vernachlassigung der eigentlichen Überreste nur folgende zwei Grappen: documents matérieh (monuments, objets fabriques) und documents écrits, und wenden ihre Aufmerksamkeit fast ausschliefilich den letzteren zu.

KJacob (Quellenkunde der deutschen Geschichte im MA 12 [1917] 7) entscheidet sich ffir eine zweifache Orappierung, die einmal die Quellen umfaBt, „die bei ihrer Entstehung irgendwie bestimmt waren, als geschichtlich bedeutsam betrachtete Ereignisse einer nahern oder fernern Vergangenheit der Nachwelt zu überliefern" und andrerseits die „unmittelbaren Zeugnisse geschichtlich wichtiger Vorgange, denen die Absicht, als geschichtliche Überlieferung zu dienen, nicht oder doch nur nebensachlich innewohnt Erst durch die wissenschaftliche Untersuchung werden sie zu geschichtlichen Quellen."

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