Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

Ka t aio ge über Inkunablen und die alten Offizinen: GWPanzer, Annales typographia, 1793—1803; FAEbert, Allgemeines bibliogr. Lexikon 1821—30; JGThuraesse, Trésor de livres rares et précieux 1859—69; LHain, Repertorium bibliographicum 1826—38 ; Supplement by WACopinger 1895—1902; Appendices von DReichling 1904—7; RProctor, An index to the eariy printed books in the British Museum 1898 ff; Einzelkataloge für Berlin, Leipzig, Trier usw.

134. 4. Seitene Bficher. Aus praktischen Rücksichten sei noch auf einige Bücherarten hingewiesen, die als seiten gelten dürfen: 1) kostspielige aus vielen Banden bestehende Sammelwerke, 2) kostspielige Bilder- und Tafelwerke, 3) viele Wiegendrucke, 4) gesuchte Drucke aus einigen berühmten Offizinen, wie von Aldus Manutius in Venedig, von Etienne in Paris, von Elsevier in Leiden und Amsterdam, 5) Bücher mit wenigen Abzügen, 6) Werke, die unvollstandig blieben,

7) Bücher, deren Aufbewahrung wegen des schwierigen Verstandnisses vernachlassigt wurde, 8) Bücher, die durch Feuer oder andere auBere Zufalle gröBtenteils zugrunde gingen, 9) Bücher, die nie in den öffentlichen Handel kamen, 10) Bücher, die aus politischen, religiösen oder anderen Gründen verboten oder vertilgt wurden, 11) Bücher, deren Teile an verschiedenen Orten oder zu verschiedenen Zeiten veröffentlicht wurden, 12) Schriften, die nur für den ephemeren Oebrauch veröffentlicht wurden und deshalb meist zugrunde gingen.

2. Einiges aus der Bibliothekskunde.

135. Lit.: EEdwards, Memoirs of libraries 1859; AOraesel, Handbuch der BibUothekslehre 1902; FrMilkau, Die Bibliotheken in Kultur der Gegenwart 1 (1906) 539—590; LTraube, Vortesungen u. Abhandlungen 1 (1909) 103 ff.

i. Geschichte der Bibliotheken. Über dieselbe s. Troube a. a. O. und Triennium philol. Method. 145 ff.

2: Bibiiothekskataioge. Die Kataloge sollen die gesamten in der Bibliothek vorhandenen Bücher in übersichtlicher Ordnung vermerken und es dem Benützer ermöglichen, schnell, leicht und bequem ein gesuchtes Werk aufzufinden. Die Grundlage aller Kataloge bildet die Abschrift der Titel der vorhandenen Werke auf Z e 11 e 1 n. Die Zettel enthalten 1) die durch Buchstaben oder Ziffern ausgedrückte Bezeichnung für die wissenschaftliche Einordnung und den Standort des Werkes, 2) Namen und Vornamen des. Autors, 3) den Titel des Werkes mit der Angabe der Auflage, der Ausgabe, der Art des Abdruckes, eventuell den Charakter einer Übersetzung, eines Auszuges, 4) die Zahl der Teile oder Bande des Werkes, Angabe des Erscheinungsortes und -jahres, des Verlegers oder Druckers, 6) die Angabe der Beiiagen, 7) die Zahl der Seiten (römische und arabische Ziffern),

8) das Format des Buches.

136. Die Kataloge unterscheidet man in die Nominalkatologe, die nach den Verfassern alphabetisch geordnet sind, in die Realkataloge oder wissenschaftlichen oder systematischen Kataloge, die nach den einzelnen Wissenschaften geordnet sind, in die Standortskataloge, welche die Werke nach ihrer Reihenfolge in den Büchergestellen aufweisen. Neben diesen allgemeinen Katalogen findet man in manchen Bibliotheken auch noch besondere (Speztat-) Kataloge, wie z. B. der Inkunabeln.

Sluiten