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142. 3. Die an klassischen Kunstwerken (namentlich Architektur, Plastik) reichsten Museen der Jetztzeit sind die von Rom (bes. Museo Capitoüno, Museo Pio-Clementino, Museo Chiaramonti), Neapel, Florenz, Venedig, Paris (Louvre), London (British Museum), Amen, Verona, Mailand, Marseille, Wien, München, Dresden, Berlin. — Die wichtigsten Inschriftensammlungen finden sich in Rom (bes. Galleria lapidaria des Vatikan), Neapel {Museo Borbonico), Venedig {Museo Naniano), Verona, Paris, London {Brit. Mus.) Oxford (Marmora ArunaeUana). — Die bedeutendsten M ü n z kabinette sind in Paris (Louvre), Rom (Vatikan), Florenz, London, Wien, Berlin, Dresden, Gotha, München, Kopenhagen, St Petersburg. — Diean Überresten reichsten naturwissenschaftlichen Museen besitzen folgende Stadte: London, Paris, Berlin, Bonn, München, Breslau, Stuttgart, StraBburg, Tübingen, Wien, Prag. — Die gröBten ethnographischen Museen sind in London, Paris, Berlin, Hamburg, Wien, Frankfurt, München.

143. 2. Die Miueumsbestande. Vielseitige Unterstützung erfahren die Bestande der öffentlichen Museen heutigentags durch die Kunstvereine, Altertumsvereine, Oeschichtsvereine; sehr fördernd wirkt auch das Interesse für Qründung von Nationalsammlungen (Deutsches Museum, Bayerisches Nationalmuseum) und Kunstgewerbesammlungen und die Verbindung von Kunstschulen mit den Museen.

Über die Bestande unterrichten die betreffenden Lokal-, Provinz-, Landeskataloge. Reiche Literatur über die Monumente und Notizen, fiber viele Monumente selbst s. in den Handbfichern der betreffenden Hilfswissenschaften (unten n. 165 ff), ferner in der Zeitschrift für Museumskunde 1905 ff.

Zweites Kapitel.

Quellennachweise. § 1. Quellensammlungen.

144. Die Übersicht, die wir im Folgenden bringen, berücksichtigt nicht die Quellen nach der früher gebotenen systematischen Einteilung, sondern sie schlieBt sich in praktischer Weise an die vorhandenen Sammlungen an. Von den Sammlungen werden nur die bedeutenderen und dem allgemeinern Oebrauch dienenden angeführt

145. 1. Das babylonlsch-assyrische und Sgyptische Schrifttum i Keilinschriftlicne Bibliothek, Sammlung von assyr. u. babyion. Texten, in Umschrift u. Ubersetzung hsg von ESchrader, 1889 ff; RLepsius, Denkmaler aus Agypten u. Athiopien: Texte, 4 B. von KSethe 1897 ff, 5. B. von WWreszinski 1913.

146. 2. Das grlechisch-römische Schi-lfttami Bibliotheca scriptorum Graecorum et Rpmanorum Teubneriana 1849 ff. Die Sammlung umfaBt griechische und lateinische Klassiker, auch Kirchenschriftsteller, über 550 B. — Corpus scriptorum historiae Byzantinae, ed. BGNiebuhr, JBekker, W et LDindorf.alii, Bonn 1828—97, 50 B.; Bibliotheca Graeca et Latina von AFirmin-Didot, Paris 1838 ff.

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