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dert. Ist man bei der Wahl im Zweifel, so' werden zweckdienlich mehrere Zettel für das betreffende Zitat genommen: auf einem wird das Zitat ausgeschrieben, auf den anderen, den sog. Hinweiszetteln, wird je unter den übrigen in Frage kommenden Ordnungswörtern auf jenen Zettel hingewiesen.

Die Gattungswörter, die eine höhere Gattung bezeichnen, können oft auf den einzelnen Zetteln weggelassen werden; die Gruppe wird dann durch einen bunten Zettel, den man an die Spitze der dieser Gruppe zugehörigen Zettel stellt, angedeutet, gegebenenfalls fuilt sie einen besondern Kasten aus. Die Auslassung des höhern Gattungsvermerkes hat auch den Vorteil, daB die Zettel sich nachher leicht in eine andere Klasse einstellen lassen. Die Anführung der Zeitangabe in der Mitte ermöglicht es, ohne Schwierigkeit die Zettel statt alphabetisch auch chronologisch zu ordnen. Im allgemeinen ist zwar die alphabetische Ordnung vorzuziehen, doch können die Umstande eine chronologische Ordnung wünschenswert machen.

Der auf den Zetteln aufzuzeichnende Zeugnis in halt selbst wird entweder wörtlich aus den Quellen ausgeschrieben oder wenigstens dem genauen Sinne nach angegeben. Im letztern Falie übertragt man bereits ein gutes Stück der spatern Arbeit auf die Zettel, so daB diese oft kunstvoll behauenen Bausteinen vergleichbar sind, die gleich in den eigentlichen Bau eingefügt werden können. Der klarern Ubersicht dient es, wenn die Quellenangabe am oberri rechten Rand als letztes Stichwort gesetzt wird.

Die genaue Durchführung der Zettelmethode erfordert sicher viel Zeit und Arbeitsaufwand; aber abgesehen davon, daB dieser Aufwand an Zeit und Kraft gleichsam nur eine Vorwegnahme der Arbeitsleistung ist, welche die spatere Durcharbeitung der gesammelten Materie notwendig mit sich brachte, bietet die Zettelmethode den groBen Vorteil der Vollstandigkeit und der Übersichtlichkeit des in Untersuchung stehenden Stoffes.

Drittes Kapitel. Die innere Kombination.

428. Lit.: Bernheim 613—677; JNirschl, Propadeutik der KG (1888) 47—51; EdMeyer, Geschichte des Altertums 1, 12 (1907) 198—206; HPaul, Grundrifi der german. Philologie 1 2 (1901) 166—178.

§ 1. Aufgabe der innern Kombination.

1. Aufgabe der innern Kombination oder Verknüpfurig ist es, den innern Zusammenhang der berichteten Tatsachen festzustellen; welches die Orundlagen des innern Zusammenhanges im einzelnen sind, wird uns der folgende Paragraph lehren. Die innere Kombination hat also oft anscheinend zusammenhanglose Tatsachen entsprechend dem objektiven Geschehen in innere Beziehung zu setzen und eine oder

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