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I. DIE EGMONDER ANNALEN.

1. Die Handschrift.

Die Egmonder Annalen sind bekanntlich nur in einer einzigen Handschrift überliefert, dem Codex Cottonianus Tiberius C. XI des British Museum in London. Diese Handschrift selbst einzusehen, ist mir unter den heutigen Zeitumstanden nicht möglich; ich muBte mich mit Photographien begnügen, die von 15 Seiten für die Utrechter Universitatsbibliothek in London angefertigt worden sind. DaB dies nur ein Notbehelf ist, braucht kaum gesagt zu werden. Sollte es spater möglich sein, auf Grund der Handschrift selbst über meine Ergebnisse hinauszukommen, so wird niemand bereitwilliger als ich selbst diesen Fortschritt anerkennen.

Immerhin glaube ich die bisherige Forschung selbstandig fortführen zu können.

Die Handschrift ist zuerst (1829) von G. H. Pert} MG. SS. II. S. 216ff. beschrieben worden, der aus ihrem Inhalte die Annales Xantenses (S. 219—235) und die Prosapia regum Francorum (S. 208 f., rechte Spalte, und S. 324 f., rechte Spatte) brachte. Van Asch van Wijck gab 1845 in seiner Geschiedkundige beschouwing van het oude handelsverkeer der stad Utrecht IV 181 ff. daraus einen Abdruck der in Bischof Ratbods Kopiar vereinigten Utrechter Urkunden.

Aus neuerer Zeit kommen vor allem in Betracht die Einleitung zu der Ausgabe dieses und der spateren Utrechter Kopiare, die S. Muller Fz. 1892 unter dem Titel „Het oudste cartularium van het Sticht Utrecht" veranstaltet hat; die Bijdrage tot de kritiek der Annales Egmundani, die Pols 1894 zu den Geschiedkundige opstellen aangeboden aan Robert Fruin (S. 289—332) beigesteuert hat; die Erganzungen zu Perfe' Beschreibung von Hampe im Neuen Archiv XXII

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