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aus der Mitte der Handschrift eine Anzahl Blatter herausgenommen und durch die jetjigen Blatter 151—16fX (oder richtig: 150—166) erse&t wurden. Zweck dieses Eingriffs war nach Pols, umfangreiche Randbemerkungen in den Text hineinzuziehen. Denn dieser Text war nachher umfangreicher als vorher; er hatte auf den entfernten Blattern bis zum SchluB des Jahres 1173 (oder 1175) gereicht, konnte aber auf den neu eingelegten Blattern nur bis zur Mitte des Berichts von 1168 Platj finden, so daB der Rest, von 1169—1173, auf BI. 169 hinzugefügt werden muBte.

Was Hand'D anlangt, so hat sie am SchluB des von ihr geschriebenen Berichtes zu 1205 noch hinzugefügt:

Anno d. MCCVI. Anno d. MCCVII Bruno Colóniensis episcopus a Phylippo rege captus invinculatur.

Auf einer neuen Zeile steht dann von anderer Hand noch: Anno dnT MCCVÏÏI.

Erst dann folgt nach einem Zwischenraum von einer Zeile der von G angefügte Bericht zu 1248.

Die Ausgabe von Pertj und, ihr folgend, auch die von de Geer, führt also an dieser Stelle irre, indem sie den Zusatj von 1206/07 durch einen starken Absag von dem Vorhergehenden trennt und als „alio tempore vel alia manu addita" bezeichnet, dann aber ohne Absatj den Bericht zu 1248 unter der Eriauterung „fol. 168 manu coaeva" anfügt.

Der richtige Schriftbefund ergibt, daB Hand D die des Annalisten von 1205 ist, der seinem Werk bald darauf noch eine kurze Notiz hinzufügte. Immerhin mag das einige Zeit nach dem berichteten Ereignis geschehen sein; denn die Gefangennahme des Erzbischofs Bruno IV. von Köln durch König Philipp erfolgte nicht 1207, sondern schon nach der Schlacht bei Wassenberg, die am 27. Juli 1206 geschlagen wurde. (Knipping, Regesten der Erzbischöfe von Köln Dl 26.)

Der Schreiber C hat den von ihm geschriebenen Annalentext selbst glossiert und durchkorrigiert. Auf BI. 141 hat er dem Bericht zu 876 über Ludwig den Deutschen rechts am Rande hinzugefügt: Iste Ludewicus anno domini DCCCLXVH

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