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F für die Anfangsworte des Berichtes zu 1166 „Anno MCLXVI imperator" gleichfalls eine Lücke gelassen; Fx hat sie ausgefüllt und auBerdem neben der vorlegten Zeile rechts am Rande bemerkt: hec scripta sunt. Auf BI. 166v hat Fx am unteren Rande angemerkt: deest. An dieser Stelle bricht der Text, wie oben (S. 5) angegeben, ab, um erst auf BI. 169 seine Fortsegung zu finden.

Die Hand H, die nicht vor der Mitte des 13. Jahrhunderts an dem Bericht zu 985 Veranderungen vorgenommen hat, hat auch an anderen Stellen in den Annalentext eingegriffen. So hat sie in dem Bericht zu 900 das Wort ,Ratbodus', das dort nach Ausweis Reginos (vgl. unten S. 20) gestanden hat, ausradiert und durch ,Egiboldus' ersegt. Wie wir unten (Kap. VII 3) dargetan haben, hat Johann von Beka, der um 1345 in Egmond mit der Abfassung seiner heillosen Chronik beschaftigt war, diesen apokryphen Namen in die Utrechter Bischofsliste eingeschoben. Die Hand H ist also vermutlich die Hand Bekas.

Die Ansicht von Pols über die Entstehung der Annalenhandschrift ist nach alledem im wesentlichen richtig. Er hat freilich weder über die Glossen Auskunft gegeben noch über den Zeitpunkt, bis zu dem der C-Text ursprünglich herabgereicht hat. Die lettere Frage wird unsere weitere Untersuchung zu beantworten haben. Führt sie zu dem Ergebnis, daB der C-Text ursprünglich erheblich weiter als bis zum Jahre 1112 herabgeführt war* und spüter durch den F-Text ersegt worden ist, so wird weiter zu prüfen sein, in welchem Umfang der C-Text durch diese Manipulation erweitert und umgestaltet worden ist.

2. Die Quellen.

Als die wichtigsten Quellen der Annalen von 640—789 hat B. von Simson die Chroniken Reginos von Prüm und Sigeberts von Gembloux nachgewiesen. Sie sind auch von 875 ab wieder die Hauptquellen der Annalen, wie seit der Ausgabe von Pertj bekannt ist. Doch hat Perlj, wie schon Pols

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