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Nach einer Urkunde vom 1. Januar 1264 (OB II 108) hat Bischof Heinrich von Utrecht einen Streit zwischen dem Konvent und den Parochianen von Egmond geschlichtet super fabrica et refectione sue ecclesie parochialis sive duarum capellarum, quas dicti parochiani loco et nomine parochialis ecclesie habent et frequentant. Es heiBt darin: abbas et conventus Ecmundensis .... ad fabricam capelle s. Marie que est versus austrum in cimiterio Ecmundensi, in qua capella baptisterium consistit, tenebuntur, et ipsam quotiens necesse

fuerit suis reficient laboribus et expensis Capellam vero

que est versus occidentem iuxta dunas dicti parochiani de Ecmunda fabricare debent et ipsam reficere quotiens necesse fuerit suis sumptibus et expensis. Et si ipsam vel cimiterium ipsius propter defectum fabrice vel refectionis etc.

Auf einem Gemalde des 16. Jahrhunderts, das im Jaarboekje van Alberdingk Thijm von 1894 S. 215—216 abgebildet ist, hat man alle die hier* erwahnten Kirchen beieinander. Neben den beiden Türmen der Klosterkirche kommt der Turm der dicht nördlich von ihr gelegenen Pfarrkirche St. Marien zum Vorschein. Links im Vordergrunde, also sudlich von der Klosterkirche, erblickt man die auf dem Friedhof gelegene St. Marienkapelle; links im Hintergrunde, der durch die Dünen abgeschlossen wird, die Kapelle an den Dünen.

Die erstere ist die von Abt Walther dotierte, die 1250 capella beate virginis in monasterio genannt wird. Die Stelle der Kapelle an den Dünen ist bei dem St. Adalberts-Brunnen (St. Aelbertsput) zu suchen, den J. A. de Rijk in den Bijdragen voor de geschiedenis van het bisdom van Haarlem I (1873) 400 ff. ausführlich behandelt und S. 292/293 auch abgebildet hat. Der Brunnen liegt „ungefahr zehn Minuten westlich von Egmond-Binnen, nicht weit vom Anfang der Nordsee-Dünen mirten in einem Acker".

Da die Kapelle an den Dünen, wie der zu ihr gehorende Friedhof beweist, Bestandteü eines verfallenen Parochialsystems war, so ist es keine andere, wie die Kapelle zu Egmond, die in der Urkunde vom 28. Dez. 1063 OB I 185 = Muller, Cartularium S. 99 Nr. 63 unter. den von Karl

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