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nach St. Peter zu WeiBenburg im ElsaB übertragen worden, ist völlig unkontrollierbar, und die heiligen Jungfrauen, die in dem von Ugen angeführten Reliquienverzeichnis des Aachener Marienstifts genannt werden (Quix, Codex diplomaticus Aquensis Nr. 41) gehören nicht zu den Kölner Elftausend.

Abgesehen von den 11 Jungfrauen, die schon in den Kalendarien des 11. Jahrhunderts namentlich genannt werden') (Ilgen a. a. O. S. 149), ist der einzige Name, der uns vor der Mitte des 12. Jahrhunderts aus der heiligen Kölner Schar überliefert ist, der der hl. Cordula, deren Tag schon 1135 in Köln gefeiert wurde (Lacomblet Urkundenbuch I 321). Aber ihr Martyrium wird auch schon in einem Zusatj zu der Passio „Regnante Domino" behandelt (Ugen S. 157).

Weitere Namen sind erst bekannt geworden, seitdem Abt Gerlach von Deug (1146—1155) Ausgrabungen von Heiligenreliquien in der Umgebung der Ursulakirche veranstaltet hatte; die Ergebnisse liegen in einem Inventar des Deutjer Küsters Dietrich vor (Lacomblet, Archiv für die Geschichte des Niederrheins V 292 ff.; vgl. Dgen S. 191 ff.). Es führt eine lange Reihe von Gefahrtinnen der hl. Ursula namentlich auf; niemand bezweifelt, daB diese Namen erdichtet sind.

Winerada und Bertrada kommen in dieser apokryphen Liste nicht vor; aber es ist deutlich, daB diese beiden Namen nicht schon 1136 bekannt gewesen sein können; die ganze Schar, die sich um die 11 Namen der Kalendarien und die hl. Cordula gruppierte, war ja damals überhaupt noch namenlos.

Der Weihebericht zu 1136 entspricht somit ebensowenig den Tatsachen wie der zu 1113.

Auf die Reliquien, die zu 1136 genannt werden, wird nun in dem Annalenbericht zu 1143 Bezug genommen, indem Bischof Hartbert in einer Predigt seine Veiwuhderung darüber ausspricht, quod tantae et tot reliquiae maximorum sanctorum,

Eine von innen ist Palladia, woraus die Palmatia in Crombachs Bericht, wofem ihm überhaupt etwas Tatsaciilicb.es zugrunde liegt, vielleicht entstanden ist

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